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Nachricht vom 05.09.2017    

Heimatverein will Fachwerk-Fassade freilegen

Der Heimatverein Rheinbreitbach e.V. will das Heimathaus in der Rheinbreitbacher Hauptstraße weiter verschönern und die alte Bausubstanz sichern. Entsprechende Pläne erörterte der Vereinsvorsitzende Dankward Heinrich mit dem 1. Kreisbeigeordneten des Kreises Neuwied, Achim Hallerbach. Hallerbach, der an der Spitze des Kreises auch für die Dorferneuerung und den Denkmalschutz zuständig ist, zeigte sich beeindruckt von dem Heimatmuseum, das von dem Verein gestaltet und unterhalten wird. Er stellte für die anstehenden weiteren baulichen Maßnahmen eine Förderung in Aussicht.

Es gab einen fachlichen Austausch zu den Fördermöglichkeiten vor Ort (von links) 1. Kreisbeigeordneter Achim Hallerbach, Vereinsvorsitzender Dankward Heinrich und Dorferneuerungsexpertin Margit Rödder-Rasbach. Foto: Kreisverwaltung

Rheinbreitbach. Dabei geht es zunächst um die Fassade des historischen, unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes zur Hauptstraße. Heinrich vermutet, dass sich hinter dem derzeitigen Außenputz eine Fachwerkmauer verbirgt. Diese sollte nicht nur zur optischen Aufwertung des Gebäudes freigelegt werden, sondern auch, um die alte Bausubstanz vor Schäden, die durch die Versiegelung entstehen können, zu schützen. Darüber waren sich Heinrich und die zuständige Expertin für die Dorferneuerung der Kreisverwaltung, Margit Rödder-Rasbach, die Hallerbach bei dem Ortstermin im Rheinbreitbacher Heimathaus begleitete, einig.

Rödder-Rasbach wies drauf hin, dass nicht nur die Freilegung der Fachwerk-Fassade, sondern auch Sanierungs- und Erhaltungsaufwendungen im Inneren des Hauses und die weitere Gestaltung des Freigeländes mit bis zu 30 Prozent gefördert werden könnten. Bei dem Eigenanteil, den der Verein aufbringen müsse, könnten für die anstehenden Baumaßnahmen auch zukünftige Eigenleistungen mit bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten angerechnet werden. Diese würden von den Vereinsmitgliedern bisher schon in großem Umfang erbracht. Darüber hinaus seien die Arbeiten mit der unteren Denkmalschutzbehörde des Kreises abzustimmen.

Rödder-Rasbach und Hallerbach waren von dem Heimathaus, in dem in verschiedenen Räumen das Alltagsleben früherer Generationen in Rheinbreitbach anschaulich dargestellt wird, sehr beeindruckt. „Hier wird mit großem Einsatz von den Ehrenamtlichen des Heimatvereins Großartiges geleistet. Das verdient jede Unterstützung“, betonte Hallerbach. Dankward Heinrich dankte Hallerbach für die Beratung und die Darstellung der Fördermöglichkeiten. Diese sei ein wichtiger Baustein für die weitere Entwicklung des Heimathauses. „Auf dieser Grundlage werden wir nun im Vorstand die weiteren Schritte zur Sicherung und Verschönerung unseres Heimathauses beraten“, sagte der Vereinsvorsitzende.


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