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Nachricht vom 08.08.2017    

Zukunftsorientierte Personalpolitik bringt weiter

Dass es sich bei der Firma Socitas in Sankt Katharinen um einen außergewöhnlichen Betrieb handelt, merkt man schon beim Betreten des Hauses. Familiäre Atmosphäre, Obstschalen auf den Tischen der Mitarbeiter und Bilder von gemeinsamen Events an den Wänden. Spätestens wenn mittags aus der Küche der Firmenköchin Christel der Duft von gebratenen Zwiebeln und gedünsteten Tomaten durch die Räume zieht wird klar, dass hier ein ganz besonderes Miteinander gelebt wird.

Neuwied. Firmenchef Joachim Baehr weiß wie man ein Team zusammenhält. „Wir beginnen jeden Arbeitstag mit einem gemeinsamen Frühstück, zwischendurch gibt’s frisches Obst und mittags essen wir alle zusammen an einem großen Tisch.“ Dass Sankt Katharinen kaum Möglichkeiten zum Einkaufen biete sei dabei nur ein Grund für dieses Ritual. „Das schweißt einen zusammen – vom Chef bis zum Azubi“, weiß Baehr. Zusammen mit den beiden Geschäftsführern Jan Pelloth und Michael Preiß führt er bereits seit 10 Jahren die Firma, die Softwarelösungen für Zeitwirtschaft anbietet.

Mit vier Fachkräften hatten sie 2007 gestartet. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen ein Team von 38 Mitarbeitern, darunter sieben Auszubildende. Arbeitsagenturchef Starfeld begründet, warum er gemeinsam mit seinem Arbeitgeberservice die Socitas GmbH & Co. KG als vorbildliches Unternehmen mit Zukunft ausgewählt hat: „Mit dem Zukunftszertifikat wollen wir Betriebe auszeichnen, die in ihrer Personalpolitik mit besonderen Ideen auf den demografischen Wandel eingehen. Bei der Firma Socitas gefiel uns das besondere Engagement in der Ausbildung. Das Unternehmen zählt mittlerweile zu den größten IT-Ausbildern im Kreis.“ „Auch die Möglichkeit flexibler Arbeitszeitmodelle und das kreative Betriebsklima haben mich beeindruckt“, ergänzt Antje Lysun, die das Unternehmen im Alltag berät und auch für die erstmals verliehene Auszeichnung vorgeschlagen hat.

„Unser Motto ist: Nachwuchs selber fördern! Bei der Auswahl unserer Mitarbeiter schauen wir dabei nicht zuerst auf Noten und Zeugnisse. Viel wichtiger sind uns die sozialen Fähigkeiten. Da wiegt ein Engagement als Schülersprecher oder im Sportverein schon mal eine schlechtere Schulbeurteilung auf“, erklärt Joachim Baehr.

Jedes Jahr wird die Arbeitsagentur Neuwied künftig insbesondere kleine Unternehmen zwischen Neuwied und Betzdorf auswählen. „Wir haben großartige Unternehmen in unserer Region, die vorbildliche Arbeit leisten. Mit der Auszeichnung wollen wir Danke sagen und vor allem die kleinen Unternehmen ohne eigene Personalabteilung ermutigen, sich der für sie zweifelllos großen Herausforderung zu stellen. Zukunftsorientierte Personalpolitik bringt weiter – das Unternehmen und unsere ganze Region“, so Starfeld.


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