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Nachricht vom 01.08.2017    

Mitarbeiter von Metsä: „Unser Standort Raubach ist in Gefahr!“

Die Mitarbeiter des Unternehmens Metsä Tissue in Raubach sind besorgt. Sie fordern: „Der Standort Raubach braucht eine Zukunft!“ Die Belegschaft sieht ihre Arbeitsplätze in Gefahr. Der Hintergrund ist, dass der Bau des Logistikzentrums sich bislang immer wieder verzögert hat. Die Mitarbeiter werden nun Postkarten an die Bürgermeister Rudolph und Stein schreiben.

Kopie der Postkarte, die verschickt wird. Foto: Wolfgang Tischler

Raubach. Die Bürgermeister von Hanroth und Raubach werden in den nächsten Tagen jede Menge Post bekommen. Mit Unterstützung der Gewerkschaft IG BCE verschicken die Mitarbeiter, Freunde, Bekannte und Unterstützer eine Postkarte an die Ortbürgermeister.

In der Postkarte heißt es: „Unser Standort Raubach ist in Gefahr! Der Bau eines Logistikzentrums ist eine dringend notwendige Investition für die Zukunft des Standortes von Metsä Tissue bei uns in Raubach. Daran hängen rund 300 Arbeitsplätze und das Schicksal der betroffenen Mitarbeiter.“ Per Unterschrift bekunden die Absender die Unterstützung zum Bau des Logistikzentrums.

Gemäß der letzten Ratssitzung in Hanroth und Raubach ist der Termin für den Satzungsbeschluss zum Bau des Zentrums auf den 8. August anberaumt. Der Termin ist mittlerweile auch öffentlich verkündet. Anfang Juli waren die Gewerkschaft und die Mitarbeiter bereits mit ihren Sorgen an die Öffentlichkeit gegangen.

Man darf gespannt sein, ob am 8. August der Weg nun endgültig für den Bau des Logistikzentrums freigemacht wird. Die Sitzung des Ortsgemeinderates in Raubach findet um 19 Uhr im Alten Kindergarten statt und ist öffentlich. Wir werden über die Sitzung berichten. (woti)


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Kommentare zu: Mitarbeiter von Metsä: „Unser Standort Raubach ist in Gefahr!“

5 Kommentare

Zu T.Schmidts Kommentar lässt sich nur sagen, man weiß anscheinend immer noch nicht worum es sich dreht.Und durch solche Unwissenheit kommen solche Kommentare zustande die dann von anderen Bürgern als Tatsache aufgenommen werden.Kommentare dieser Art sollten nicht dazu beitragen, Spekulationen als Tatsachen darzustellen.

PS:Jöergs Kommentar kann ich in großen Teilen beipflichten

mfg
#5 von R. Schäfer, am 02.08.2017 um 14:47 Uhr
Man sollte die Möglichkeit prüfen, die betreffenden Bürgermeister abzuwählen. Ich sehe es für sehr fragwürdig an wie diese Personen dass Verfahren zum Bau des Logistikzentrums verschleppen. Dadurch gefährden Sie die Arbeitsplätze und den Standort der Firma, somit auch die Gewerbesteuereinnahmen. Man bedenke dass übergeordnete Stellen dem Bau bereits zugestimmt haben. Bei diesem Verfahren geht es um die Genehmigung zum Bau eines Logistikzentrums, nicht um eine Genehmigung für den Bau eines Heizkraftwerkes. Man kann bei einer Baugenehmigung festlegen was gebaut werden darf und was nicht. Auch wenn ich mich wiederhole es geht um Arbeitsplätze. Wenn Die Firma den Standort schließt weil es an der Logistik mangelt, gibt keiner der beiden Bürgermeister den dann arbeitslos werdenden Menschen eine Anstellung.
#4 von Jörg Michels, am 02.08.2017 um 08:07 Uhr
Das Kraftwerk muss hier nicht erwähnt werden, da es mit dem Logistikzentrum nichts zu tun hat. Zudem wird KEIN Müll verbrannt.

#3 von C. Schäfer, am 02.08.2017 um 08:07 Uhr
über das "Kraftwerk" zur verbrennung von Papierabfällen also Müll wurde hier offensichtlich nichts erwähnt....
#2 von T.Schmidt, am 01.08.2017 um 17:23 Uhr
Hallo Leute es sollten nicht nur die Mitarbeiter diese Postkarte verschicken, weil es auch die gesamte Region trifft. Es darum auch um die Zukunft unserer Kinder. Mein Vorschlag man sollte die Postkarte per Wurfsendung in der Region verteilen, ich denke das wird auch dann eine noch größeren Druck auf die Bürgermeister ausüben damit Bewegung reinkommt.
#1 von Andreas Bohrmann , am 01.08.2017 um 17:23 Uhr

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