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Nachricht vom 06.05.2017    

Für ein Leben in Würde bis zuletzt

Die einzige Gewissheit, die wir Menschen haben, ist die, dass wir eines Tages werden sterben müssen. Viele treffen dafür Vorsorge und regeln in Patientenverfügungen beispielsweise, was Ärzte oder Pflegende in einer aussichtslosen Situation tun oder lassen sollen, wenn sich der betroffene Mensch selbst dazu nicht mehr äußern kann.

Jutta Ahring und Bärbel Uhlmann zusammen mit Christoph Drolshagen, dem Vorsitzenden des Vorstandes der Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung. Foto: Heribert Frieling

Neuwied. Aber ist das genug, wenn wir den Wunsch haben, bis zuletzt ein Leben in Würde führen zu wollen? – Hier setzt die sogenannte spirituelle Verfügung an. Professor Franco Rest, Erziehungswissenschaftler, Philosoph, Theologe und Pflegewissenschaftler aus Dortmund, hat dieses Instrument geschaffen und will den Menschen auf ihrem letzten Stück Lebensweg helfen, dass sie ungestört, lebenssatt und spirituell angenommen sterben können.

Was es mit dieser spirituellen Verfügung auf sich hat und welche Perspektiven sie Menschen öffnet, darüber referierten und diskutierten Bärbel Uhlmann und Jutta Ahring mit den etwa 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die zu der Informationsveranstaltung der Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung in das Josef-Ecker-Stift gekommen waren. Bärbel Uhlmann leitet das Hospiz am Ostpark in Dortmund, Jutta Ahring arbeitet dort als Sozialarbeiterin. Und die beiden verstanden es, ihre Zuhörer mitzunehmen und gemeinsam mit ihnen zu entwickeln, wie sie sich ein Leben in Würde bis zuletzt vorstellen.


Lokales: Neuwied & Umgebung
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