Werbung

Region | - keine Angabe -


Nachricht vom 06.05.2017    

Bauernverband: Populismus und Unvermögen

Ein zusätzliches Bienensterben wurde nicht festgestellt. Mit ein Grund, dass der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, harsch auf die Äußerungen des umweltpolitischen Sprechers der Grünen-Landtagsfraktion, Andreas Hartenfels, reagiert.

Symbolfoto: Die Kuriere

Region/Koblenz. Mit Empörung reagiert der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau auf Äußerungen des umweltpolitischen Sprechers der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Andreas Hartenfels, auf seine Äußerungen, dass eine zunehmend industrialisierte Intensivlandwirtschaft verantwortlich für das Sterben von Bienenvölkern sei. Präsident Michael Horper zeigte sich entsetzt über Hartenfels‘ Unkenntnis über grundlegende natürliche Vorgänge.

Seit Jahren hätten sich die ermittelten Völkerverluste immer zwischen ca. 11 und 22 Prozent bewegt. Dies liege einerseits am Frost und der damit einhergehenden verringerten Tracht sowie am Befall durch die Varroamilbe. Die Landwirtschaft fördere seit Jahren das Nahrungsmittelangebot für Bienen, indem sie an Programmen für Puffer-, Feldrand- und Waldrandstreifen an den Äckern teilnehme. Die Landwirtschaft selbst habe größtes Interesse, die Imker und ihre Bienenvölker zu unterstützen.

Um Randstreifen in der Praxis noch attraktiver zu machen, bedürfe es, laut Horper, administrativer Verbesserungen und bürokratischer Vereinfachungen beim Greeningverfahren. Pauschale Vorwürfe, wie sie Hartenfels anbringe, die intensive Landwirtschaft, die es im Übrigen in Rheinland-Pfalz nicht gebe, sei für das Bienensterben verantwortlich, sei purer Populismus und habe mit der Realität rein gar nichts zu tun.

Sein Hinweis, der Pflanzenschutzwirkstoff aus der Reihe der Neonicotinoide sei hierfür verantwortlich, treffe ebenfalls nicht zu, da dieser Wirkstoff zur Zeit verboten sei und nicht ausgebracht werden dürfe, so Horper. Darüber hinaus würden diese Stoffe nachweislich von Bienen nicht angeflogen. Vielmehr stünden Zusatzstoffe in Verdacht, die ohnehin bereits aus der Produktion genommen seien. Horper kann sich des Eindruck nicht erwehren, dass grüne Politiker wieder einmal auf dem Rücken der Landwirte Wahlkampf betreiben, heißt es in der Pressemitteilung des Verbandes.



Kommentare zu: Bauernverband: Populismus und Unvermögen

Es sind leider keine Kommentare vorhanden

Anmeldung zum NR-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Neuwied.

Beliebte Artikel beim NR-Kurier


Region, Artikel vom 08.08.2020

Keine Angst vor Schlangen im Garten!

Keine Angst vor Schlangen im Garten!

Zurzeit lassen sich öfter Schlangen im heimischen Garten beobachten. Das ist kein Grund zur Panik sondern zur Freude, denn Schlangen sind ganz besonders scheu. Sie brauchen naturnahe Gärten mit ruhigen Versteckmöglichkeiten und Wasser. Fast immer ist es die ungiftige Ringelnatter, die einem begegnet.


Ohne Führerschein unterwegs - Mercedes SLK eingezogen

Die Polizei Linz hatte den Fahrer eines Mercedes SLK kontrolliert. Ihm war der Führerschein bereits wegen Trunkenheit entzogen worden. Jetzt hat die Polizei auch sein Fahrzeug sichergestellt. Weiterhin stellten die Beamten noch einen LKW-Fahrer unter Drogen und einen PKW-Fahrer unter Alkohol fest. Beide sind ihren Führerschein los.


Reiserückkehrer haben drei Kontaktpersonen angesteckt

Bis Freitagabend (7. August) wurde im Kreis Neuwied drei weitere neue Corona-Fälle registriert. Die Summe aller Fälle liegt bei 251. Bei der Kita Erpel gibt es bisher gute Nachrichten. Es wurde keine neue Ansteckung registriert, es stehen aber noch Testergebnisse aus.


Polizei Linz: Vermisste Ehefrau, Widerstand, Flucht und Diebstahl

Die Polizeiinspektion Linz musste am Wochenende eine Ehefrau suchen und sich mit einem 36-Jährigen Randalierer mehrfach beschäftigen. Ferne gab es noch eine Unfallflucht und einen PKW-Diebstahl zu bearbeiten.


Nicole nörgelt… über egoistische Urlaubsrückkehrer

GLOSSE | Zugegeben, er sieht schon gut aus mit seiner Sommerbräune und den sonngebleichten Strähnen im Haar. Ist aber auch kein Wunder, denn mein werter Nachbar von gegenüber hat die letzten zwei Wochen mit seiner Freundin am Strand in der Karibik verbracht. Frisch zurück aus dem Risikogebiet hatten die Herrschaften natürlich nichts Eiligeres zu tun, als sich über den Gartenzaun hinweg zu beschweren, welche fiesen Einschränkungen ihnen die Urlaubsfreude verdorben haben.




Aktuelle Artikel aus der Region


Polizei Neuwied: Unfallfluchten und rücksichtsloser Fahrer

Verkehrsunfall mit Flucht in Heimbach
Am Freitag (7. August) gegen 11:45 Uhr parkte die Geschädigte ihren weißen Peugeot ...

Nicole nörgelt… über egoistische Urlaubsrückkehrer

Dierdorf. Und dann sollen die sich zuhause auch noch auf Corona testen lassen? Ja, pfui! Wo bleibt denn da die Freiheit, ...

Polizei Linz: Vermisste Ehefrau, Widerstand, Flucht und Diebstahl

Vermisste Ehefrau
Bad Hönningen. Bei der Polizeiinspektion Linz meldete sich am Sonntagmorgen gegen 3 Uhr ein besorgter ...

Keine Angst vor Schlangen im Garten!

Dierdorf. Die schwarzgefleckte Ringelnatter (Natrix natrix) mit hellem Bauch und gelben Kopfflecken ist tagaktiv und auch ...

Ohne Führerschein unterwegs - Mercedes SLK eingezogen

Fahrzeugführer ohne Fahrerlaubnis
Bad Hönningen. Am Samstagmorgen wurde durch Beamte der Polizeiinspektion Linz in Bad Hönningen ...

Reiserückkehrer haben drei Kontaktpersonen angesteckt

Die Fälle verteilen sich auf die Kommunen wie folgt:
Stadt Neuwied: 84 (+1)
VG Asbach: 40
VG Bad Hönningen: 19
VG Dierdorf: ...

Weitere Artikel


Für ein Leben in Würde bis zuletzt

Neuwied. Aber ist das genug, wenn wir den Wunsch haben, bis zuletzt ein Leben in Würde führen zu wollen? – Hier setzt die ...

Neuwied im Jahr 2030

Neuwied. Zukunftsinitiative Neuwied: So lautet der Titel des Prozesses, der nun in eine entscheidende Phase geht. Denn nach ...

Young- und Oldtimerfreunde Oberdreis im Technikmuseum

Oberdreis. Um halb acht fuhr die 34 Leute starke Truppe mit dem Bus in Steimel ab und erreichte gegen zehn den Parkplatz ...

Herzschlagfinale zwischen Maischeid und Puderbach

Großmaischeid. Hier bewahrheitet sich wieder einmal das Sprichwort: Totgeglaubte leben länger. Es war ein absolut unglaubliches ...

Günther Klein neuer Bezirksmeister im Schach

Neuwied/Heimbach-Weis. Gespielt wurden fünf Runden auf drei Tage verteilt. Von der zweiten bis zur letzten Runde lag Thomas ...

Dieter Stein wird neuer Referatsleiter

Kreis Neuwied. Dieter Stein war maßgeblich an der Gründung der ersten Bambini Feuerwehr im Kreis Neuwied in Puderbach beteiligt ...

Werbung