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Nachricht vom 09.03.2017 - 22:16 Uhr    

Neuwied setzt Zeichen für Solidarität und Gerechtigkeit

Ein Zeichen gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit und für Solidarität und Gerechtigkeit. Das ist das erklärte Ziel der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“, an denen sich auch die Stadt Neuwied mit mehreren Veranstaltungen beteiligt. Ein Höhepunkt dabei dürfte am Freitag, 24. März, von 12.30 bis 14.30 Uhr das Friedensgebet in der Omar Al-Farouk Moschee in der Mattias-Erzberger-Straße 5-7 sein.

Foto: Symbolfoto NR-Kurier

Neuwied. Mohamed Akchich, Vorsitzender des Islamischen Vereins, und Neuwieds Oberbürgermeister Nikolaus Roth laden die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam ein, „eine klare Position gegen Rassismus und für mehr Toleranz“ zu beziehen. „Denn die Willkommenskultur, die in Neuwied auf beeindruckende Weise traditionell gelebt wird, darf nicht von populistischer und rassistischer Hetze gegen Menschen überschattet werde“, betonen beide. Die Veranstaltung beginnt mit einer Einführung in das Thema unter anderem durch Oberbürgermeister Roth, es folgt das Gebet, das anschließend ins Deutsche übersetzt wird. Danach besteht Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion. Eine Anmeldung ist erwünscht bei Dilorom Jacka (Integrationsbeauftragte), 02631 802284, djacka@neuwied.de

Weitere Neuwieder Termine der Veranstaltungsreihe, die auf eine bundesweite Initiative der „Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus“ zurückgeht (weitere Infos zu den einzelnen Terminen und den jeweiligen Veranstaltern gibt`s unter www.neuwied.de/gegen-rassismus.html):

Donnerstag, 16. März, 19 bis 20.30 Uhr, Lesung mit anschließendem Gespräch: Delio Morandi liest in der VHS, Raum 409, aus seinem autobiographischen Werk „Antonio. Im Land der Verheißung“. Der Autor hat in seiner langjährigen Tätigkeit für den Caritasverband „Gastarbeiter“ und Asylbewerber unterstützt. Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.

Mittwoch, 22. März, 20.00 bis 22.05 Uhr, Filmvorstellung „Monsieur Chocolat“: Der Minski-Film in der Schauburg, Heddesdorfer Straße 84, erzählt die Geschichte von Raphael Padilla, der als erster schwarzer Künstler auf französischen Bühnen unter dem Namen „Chocolat“ Ruhm und Ehre erlangte - und wieder verlor. Eintritt: 6 Euro Erwachsene, 3 Euro für Schüler und Inhaber von Juleica-Card.

Donnerstag, 23. März, 10 bis 15 Uhr, Aktionstag: Gemeinsam für buntes Neuwied: In einer gemeinsamen Aktion wollen verschiedene Initiatoren
auf dem Luisenplatz über Rassismus und dessen Folgen für ein friedliches Miteinander informieren. Aktionen speziell für Kinder sind ebenfalls vorgesehen.

Samstag, 25. März, 10 bis 18 Uhr, Argumente gegen Stammtischparolen: Das Argumentationstraining im Mehrgenerationenhaus, Wilhelm-Leuschner-Straße 5, will dafür sensibilisieren, genauer hinzuhören, Dinge zu hinterfragen, und sich zu Wort zu melden, wenn pauschal abwertende Sätze fallen. Anmeldung: Beatrix Röder-Simon, 02631 344596, roeder-simon@fbs-neuwied.de.



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