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Nachricht vom 09.03.2017    

16. Westerwälder Literaturtage bieten abwechslungsreiches Programm

Eingebettet in den Rahmen des 20. Kultursommers Rheinland-Pfalz greifen die diesjährigen, bekannten Westerwälder Literaturtage das selbige Motto auf, welches den Namen „Epochen und Episoden“ trägt. Thematisch passend zum 500-jährigen Jubiläum des Reformationsbeginns, beschäftigen sich die Veranstaltungen in den Monaten April bis Oktober mit Geschichte, ob in Sachbüchern, Romanen, oder auch humoristischen Werken.

Die 16. Westerwälder Literaturtage finden von April bis Oktober im Jahr 2017 statt. Fotos: LJS

Kreisgebiet. Zur Vorstellung des feststehenden Programmablaufs der Literaturtage erschien neben interessierten Zuhörern und der Programmleiterin Maria Bastian-Erll auch Staatssekretär Prof. Dr. Salvatore Barabaro, der stellvertretend für das Ministerium den Dank für die 20.000 Euro schwere Unterstützung annahm. Barbaro betonte die großartige Entwicklung und den Fakt, dass die Veranstaltungsreihe mittlerweile zu einem der bekanntesten Highlights in Rheinland-Pfalz zählt. Ergänzend dazu hob Landrat Achim Schwickert vertretend für alle Landkreise die Wichtigkeit von flächendeckenden Veranstaltungen im Bereich Kultur und Literatur hervor.

Mit der von Bruno Preisendörfer begleiteten Eröffnung am 27. April im Roentgen-Museum Neuwied werden die nun schon 16. Westerwälder Kulturtage, welche in den letzten Jahren über 3.000 Besucher anlockten, eingeläutet. Insgesamt 24 Veranstaltungen, davon acht in jedem Landkreis, sind über mehrere Monate verteilt an den unterschiedlichsten Orten besuchbar. Programmleiterin Maria Bastian-Erll bekräftigte insbesondere die Vielfältigkeit der einzelnen Begegnungen, welche inhaltlich von der Antike bis hin zur Gegenwart reichen, und sowohl humoristisch, als auch als Gesellschaftspanorama oder Sachbuch dargestellt werden. Allein sechs Bücher behandeln das Thema Luthers und seiner Zeit auf unterschiedlichste Art und Weise, so Bastian-Erll.



Neben den zahlreichen Buchvorlesungen, von denen einige musikalisch untermalt werden, zeichnen sich die Literaturtage ebenfalls durch Gespräche mit den Rednern aus, was auch den Mitveranstaltern von „Denkbares“ sehr am Herzen liegt. Prof. Dr. Dr. Holger Zabarowski und Martin Ramb von „Denkbares“, für die der Aspekt der Begegnung von Menschen und Büchern vordergründig ist, finden es ebenfalls wichtig, dabei unbekanntere Orte darzustellen und interessant zu machen, beispielsweise das B-05 Kunst- und Kulturzentrum in Montabaur, in dem am 2. Juli eine Lesung mit Gerd Scobel stattfindet.

Weitere interessante Veranstaltungen werden die Lesung von „Augustus“, der thematisch passend im Kunstraum am Limes den Prolog zum Limesfest in Hillscheid am 3. September bietet, oder das Gespräch in Verbindung mit der Lesung am Pfingstmontag in Höhr-Grenzhausen sein, bei dem das Buch „95 Anschläge – Thesen für die Zukunft“ eine große Rolle spielt. LJS


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