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Nachricht vom 22.02.2017    

Kulturzeit Hachenburg stellt Programm für erstes Halbjahr vor

Das neue Programm wurde am Mittwoch, den 22. Februar von der Kulturreferentin Beate Macht, Bürgermeister Peter Klöckner und Stadtbürgermeister Karl-Wilhelm Röttig der Öffentlichkeit vorgestellt. Es ist ein bunter Mix aus Kabarett, Kino, Vorträgen und Konzerten. Für die kommenden Monate gibt es keine Langeweile.

Die Bürgermeister und das Team der Kulturzeit stellen das neue Programm vor. Foto: Wolfgang Tischler

Hachenburg. Auf ein umfangreiches und buntes Programm können sich die Kulturliebhaber im Westerwald einstellen. Das Team um die Kulturreferentin Beate Macht aus Hachenburg hat für das erste Halbjahr ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Erstmals haben die Besucher der Kleinkunstveranstaltungen im letzten Jahr ihren Sonnenkönig gewählt. Mit dem Publikumspreis will die Kulturzeit herausragende Auftritte eines Jahres würdigen und sich bei den Künstlern bedanken. Jedes Jahr wird ein neuer Sonnenkönig gekürt. In 2016 hat sich das Publikum für „die feisten“ entschieden. Sie werden in 2018 wieder nach Hachenburg kommen.

Die Kleinkunst startet in diesem Jahr am 4. März mit der Wundertüte. „Es gibt viele kleine Freuden und eine kulturelle Überraschung“, erklärte Beate Macht. Erst vor Ort wird das Publikum erfahren, welcher oder welche Künstler auftreten. Beate Macht verspricht: „Es wird auf jeden Fall anders und unvergesslich!“

Zum zweiten Mal nach Hachenburg kommt der Finanzkabarettist Chin Meyer mit seinem Programm „Macht! Geld! Sexy!“. Am 25. März wird er in unserem Wirtschaftssystem herumbohren, Finanzblasen zum Platzen bringen und dem Publikum einen tollen Abend bieten. Fünf Wochen später wird der Hellwachträumer Sebastian Nitsch auf der Bühne in der Stadthalle stehen. Er wird unser Leben unter die Lupe nehmen, sammelt die Steine, die wir uns selbst in den Weg legen und baut uns daraus ein Denkmal.

Bereits zum dritten Mal reist Anna Mateur & the Beuys nach Hachenburg. Samstag, den 6. Mai wird sie in Hachenburg tanzen, singen, schreien oder röcheln. Grunzend, stampfend oder flötend ist die Dame dabei an Power und Originalität nicht zu überbieten. Bereits eine Woche später heißt es: „Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie“. Diesseits von Eden und jenseits aller Genregrenzen haben Wiebke Eymess und Friedolin Müller ihre eigene Form des Kabaretts gefunden: federleichter Witz und unterhaltsamer Tiefsinn, absurd-komische Dialoge und verstörend-schöne bis schön-verstörende Lieder auf Saiten- und zahlreichen Schrumpfinstrumenten.




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Den Abschluss der Kleinkunst im ersten Halbjahr macht der große Dichterwettstreit „Poetry SLAM on tour“ am 6. Juni. Die Besucher erwartet ein literarischer Boxkampf, bei dem die Anwesenden über Sieg oder Niederlage entscheiden. Diese Veranstaltung findet im Vogtshof statt. Bei gutem Wetter in der einzigartigen Atmosphäre des Lesegartens.

Ab Donnerstag, den 22. Juni bis zum 27. Juli veranstaltet die Kulturzeit wöchentlich Musikevents auf dem Alten Markt. Die Kuriere präsentieren dort ab 19.15 Uhr bei freiem Eintritt folgende Musikveranstaltungen:
22. Juni: „Das Lumpenpack“. Max Kennel und Indiana Jonas garnieren ihre Songs mit Konfetti, Anekdoten und Tiergedichten.
29. Juni: Gibt es von Gankino Circus ein Balanceakt zwischen Balkan-Beats und Volksmusik.
6. Juli: Frank Wuppinger Arkestra präsentieren Weltmusik ohne Schranken und Barrieren.
13. Juli: Sunspiration bringen sommerlichen Folk-Pop, der ins Herz geht auf den Alten Markt.
20. Juli: Thomas Kagermann & Violunar entführt die Besucher „Ins Reich von dieser Welt“ - eine poetische Klangerfahrung zwischen Folk und New-Age.
27. Juli: Den Schlusspunkt setzt Nicole Jo mit futuristischen Klangbildern jenseits jeglicher Genregrenzen. Im Alter von 17 Jahren hatte sie bereits ihren ersten Auftritt in Hachenburg.

Für die jungen Leute gibt es am 11. März ein Technokonzert mit „the castle freaks“. Weitere Musikveranstaltungen finden in der Abtei Marienstatt oder Müschenbach statt. Alle Veranstaltung gibt es im Veranstaltungskalender oder im Internet unter www.kulturzeit.de. Hier sind auch die Vorverkaufsstellen aufgelistet. (woti)


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