Werbung

Nachricht vom 04.02.2017    

Krimidinner mit Ulrike Puderbach

Die Raubacher Autorin Ulrike Puderbach stellte am Freitagabend, 3. Februar ihren dritten Kriminalroman „Abpfiff“ im Rahmen eines Krimidinners im Urbacher „Royal Palace“ der Öffentlichkeit vor. Damit traf sie im doppelten Sinn genau den Geschmack ihrer Leserschaft.

Ulrike Puderbach liest aus ihrem neuen Kriminalroman "Abpfiff". Fotos: Wolfgang Tischler

Urbach. Mit freudigem Erstaunen stellte die Autorin fest, dass unter den 30 Gästen viele ihr noch unbekannte Menschen der Einladung zu Literatur und Esskultur gefolgt waren. Offenbar haben die ersten Bände „„Eiskalte Erinnerung“ und „Blinder Hass“ Neugier auf den neuen Roman erzeugt. Auch Verbandsbürgermeister Volker Mendel und dessen gesamte Familie hörten der regional bekannten Mitbürgerin gespannt zu.

Ulrike Puderbach, die auf den westerwälder Fußballplätzen regelmäßig zu Hause ist, erläuterte, dass „Abpfiff“ seinen Ursprung in der Saison 2014/2015 fand, in der ein Schiedsrichter mit seinen Entscheidungen manche Menschen an den Rand des Wahnsinns brachte und Mordgedanken provozierte. Da lag es nahe, die Whatsapp-Aufforderung einer Freundin so zu beantworten: „Au ja, und als erstes stirbt ein Schiedsrichter, am liebsten der von heute Nachmittag!“

Im Prolog I wird das zukünftige Opfer vorgestellt: ein durch fehlgeschlagene Börsenspekulationen verschuldeter Mann, der voller Verzweiflung im Hinterzimmer einer Hafenspelunke seinen letzten Besitz auf den Sieg des abstiegsgefährdeten Vereins Hannover 96 setzt. Nun hat er sich mit der Russen-Mafia eingelassen und muss als Schiedsrichter Spiele von Hannover 96 manipulieren.

Im Prolog II wundern sich der Hannoveraner Kommissar Robert Kunz und seine Familie über den Sieg ihrer Mannschaft nach einem kuriosen Spiel.

Kunz und seine Kollegin Marina Thomas finden einen erschossenen Schiedsrichter und einen ermordeten Studenten, die beide Fußballfans sind.

Nach der Vorspeise tischte Ulrike Puderbach einen weiteren Charakter aus ihrem Kriminalroman auf, den Journalisten Dominik Brandt, der ein alter Schulfreund des Kommissars und ein leidenschaftlicher Freund des investigativen Journalismus ist. Er kennt sich aus mit Wettschiebereien in Italien und erinnert an den Fußball-Wettskandal um Robert Hoyzer im Jahr 2005. Er weiß, dass es um große Summen geht und auch Spieler bestochen werden.

„Ich bin nicht in meinem tiefsten Innern eine Massenmörderin, aber Leichen gehören zu einem Krimi dazu“, bemerkte Ulrike Puderbach nach dem Hauptgang. Ideen zu ihren Krimis lieferten Episoden aus dem Alltag, die sie, seit sie mit dem Schreiben angefangen habe, viel bewusster wahrnehme.

Sie verriet, dass bereits Band vier mit dem Titel „Bittere Vergeltung“ in Arbeit sei, der nur Wahrheiten enthalte, die direkt vor der Haustür passiert seien. Um Appetit zu machen auf das neue Werk, las die Autorin den Prolog vor: Es geht um ein Internat, dessen Kirchenbeamte sich auf sexuellen Abwegen befinden. Vielleicht geraten in der Region nun einige Leute aus Angst vor Entdeckung ins Schwitzen. Oder spielen Puderbachs Krimis wirklich in Hannover?

Ins Schwitzen geriet Christian, der von Ulrike Puderbachs Ankündigung, dass das Buch ihm gewidmet sei, völlig überrascht und sprachlos war.

„Abpfiff“ ist als Paperback unter ISBN: 978-1-5376-6554-2 und als E-Book unter ASIN: B01LWISCRF für alle gängigen E-Book-Reader erschienen. htv


Jetzt Fan der NR-Kurier.de Lokalausgabe Puderbach auf Facebook werden!

Weitere Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
     


Kommentare zu: Krimidinner mit Ulrike Puderbach

Es sind leider keine Kommentare vorhanden

Beliebte Artikel beim NR-Kurier


Neuwied erhält Förderbescheide in Millionenhöhe

Grund zur Freude hatten am 24. Januar in der Stadt Neuwied gleich mehrere. Oberbürgermeister Jan Einig begrüßte im „Wirtshaus Deichblick am Pegelturm“ zahlreiche geladene Gäste aus Politik, Vereinen und Initiativen. Grund war die Übergabe von Förderbescheiden in Höhe von 3,8 Millionen Euro durch den rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz.


Region, Artikel vom 24.01.2020

Mit Stahlseil auf Mann in Asbach eingeprügelt

Mit Stahlseil auf Mann in Asbach eingeprügelt

Am frühen Mittwochabend, den 22. Januar, gegen 18 Uhr, kam es zu einer gefährlichen Körperverletzung auf dem Gehweg am Kreisel der Hauptstraße/ Honnefer Straße in Asbach. Die Polizei Straßenhaus sucht hier nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben.


Falsche Taktik, großer Schaden: Fortbildung bei der Feuerwehr

Auf dem Gelände des Kulturwerks in Wissen herrschte am Freitag die Farbe rot vor. Der Kreisfeuerverband (KFV) Altenkirchen hatte zu einer Fortbildungsveranstaltung eingeladen. Aus dem Kreis Altenkirchen und dem Kreis Neuwied waren rund 250 Feuerwehrleute der Einladung gefolgt. Als Referent konnte der KFV-Branddirektor Markus Pulm von der Berufsfeuerwehr Karlsuhe gewonnen werden.


Urwald oder Kulturwald – was nützt der Artenvielfalt?

Forstamtsleiter Uwe Hoffmann reagierte sehr bestürzt auf Vorwürfe von Naturschützern, die Förster seien Naturzerstörer. Seine Kollegen seien vielmehr seit vielen Jahren auf nachhaltigen Naturschutz und Artenvielfalt bedacht. Das Problem beim Wald ist, dass der Laie Auswirkungen der Maßnahmen erst nach Jahren erkennt und Naturereignisse wie Windwurf, Borkenkäfer und Dürre die Arbeit von Generationen vernichten können.


Sport, Artikel vom 25.01.2020

EHC Neuwied unterliegt beim Herforder EV

EHC Neuwied unterliegt beim Herforder EV

Der EHC „Die Bären" 2016 ist mit einer Auswärtsniederlage in die Pre-Play-offs der Eishockey-Regionalliga West gestartet. Wie bereits in der Hauptrunde mussten sich die Neuwieder auch zum Auftakt der Runde der Top-Sechs bei Titelverteidiger Herforder EV geschlagen geben, diesmal mit 2:5. „Heute hat nicht unbedingt die bessere, sondern die effizientere Mannschaft gewonnen. Wir hatten auch viele gute Torchancen, Herford hat seine Möglichkeiten aber besser verwertet", fasste EHC-Trainer Leos Sulak die Partie zusammen.




Aktuelle Artikel aus der Kultur


Wohnzimmerkonzert mit flottem Genremix

Neuwied. Hauptband des Abends ist die Koblenzer Formation „Farewell Spit“. Die Pop-affine Alternative-Rock Band startet ...

Das Heimathaus war in fester Hand von Kirchenpiraten

Neuwied. Nach dem Elferrat kamen gleich die Jüngsten der Pfarrei: Kinder aus dem Kinderhaus St. Matthias sind traditionell ...

Auf in die „Pfläge“ – pflägen macht Spaß!

Waldbreitbach. In ihrem Programm „Pfläge lieber ungewöhnlich!“ erzählt die Altenpflägerin mit Herz Begebenheiten aus ihrer ...

Buchtipp: „Gefallener Engel“ von Thomas Hoffmann

Dierdorf/Wissen. Der Wissener Schriftsteller Thomas Hoffmann gestaltet mit seinen kurzweiligen Kurzgeschichten eine emotionale ...

Theatergruppe Urbach probt für neues Stück

Urbach. Dieses Stück versteht sich als Seifenoper für die Bühne. Exaltierte Dialoge brechen sich in hohen Wogen, es lodern ...

Die Theatergruppe in der VG Rengsdorf ermittelt

Bonefeld. Die Zuschauer werden in ein englisches Herrenhaus zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur Zeit von König George V entführt. ...

Weitere Artikel


Frauenchor Rengsdorf überreicht Spende an Kinderhospiz

Rengsdorf. Eine Abordnung des Frauenchores überreichte den Spendenscheck an Mitarbeiter des ambulanten Kinderhospizes, die ...

Bewohner in Puderbach aus dem Schlaf gerissen

Puderbach. Die Polizei Straßenhaus eilte mit allen verfügbaren Kräften zum Einsatzort. Die Feuerwehr Puderbach wurde zusätzlich ...

Nostalgiesitzung des KC Weeste Näh war der Renner


Oberhonnefeld-Gierend. Das närrische Volk aus dem Ort und den umliegenden Ortschaften bevölkerten die Halle und schnell ...

Das Rasselsteingelände in Neuwied soll gestaltet werden

Neuwied. Die Reaktivierung der industriellen Konversionsfläche des ehemaligen Stahlwerkes der ThyssenKrupp Rasselstein bietet ...

1647,5 Liter Blut gespendet

Neuwied. 100 Spenden, damit zirka 50 Liter Blut wurden von Wolfgang Heinz, Heide Koch, Jürgen Nilges und Herbert Heimerl ...

Einigung zum Notarzt-System auf Bundesebene

Kreisgebiet. Die Koalition im Deutschen Bundestag hat sich auf eine Regelung geeinigt, Honorar-Notärzte aus der Sozialversicherungspflicht ...

Werbung