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Nachricht vom 24.12.2016    

Heilig Abend und Weihnachten – so wie immer feiern?

Allen Lesern und Leserinnen, allen Kunden wünschen wir ein friedliches und und fröhliches Weihnachtsfest. Verlag, Geschäftsleitung und das Team der Kuriere sagt auf diesem Wege auch Danke für die Zusammenarbeit, für Kritik, für Lob und für die Treue die sich über viele Jahre gefestigt hat. Wir wünschen Ihnen, wo auch immer Sie uns lesen, schöne Festtage im Sinne der Weihnachtsbotschaft.

Foto: Helga Wienand-Schmidt

Region. Das Weihnachtsfest hat in der Welt seine besonderen Rituale. Egal wo in Europa oder in welchen christlich geprägten Staaten dieser Erde man auch ist: Es ist das Fest des Friedens, der Freude, der Familien und der Geborgenheit. In Deutschland feiert man dieses Fest mit besonderen Akzenten, jeder nach seiner individuellen Lebenseinstellung. Auch das ist Freiheit in einer Gesellschaft, die sich nicht unterlassen kriegen darf von Terror, Gewalt und politisch sowie religiös geprägten Scharfmachern.

Berlin und seine schrecklichen Geschehnisse wird in vielen Gesprächen im Familien- oder Freundeskreisen reflektiert werden. Da werden Gefühle wie Angst und Unsicherheit vor der Zukunft mit Sicherheit thematisiert werden.

Die Weihnachtsbotschaft mahnt uns alle zu Zuversicht, zu Hoffnung, Frieden und Fröhlichkeit. Dies sollte man sich bewusst machen. Die zerstörerischen Kräfte sollten keinen Raum gewinnen können, auch das gehört zur Weihnachtsbotschaft, wenn man sie denn ernst nimmt. Im letzten Jahr standen unsere Weihnachtszeilen unter dem Appell der Mitmenschlichkeit, die angesichts der Flüchtlingsströme von der Gesellschaft erwartet und erfüllt wurde. In keinem anderen Land Europas gab es so viele ehrenamtlich Tätige, die sich einbrachten um das Elend der Schutzsuchenden zu verbessern.

Was fällt uns zu Weihnachten 2016 ein? Angesichts des Anschlags in der Hauptstadt, angesichts des Dramas in Aleppo, angesichts des Dramas im Jemen, wo sich ein neuer Krieg etabliert, und der vielen Krisenherde dieser großen Welt kein leichtes Unterfangen. Der gewaltsame Tod des mutmaßlichen Terroristen in Mailand wirft viele Fragen auf, die unser aller Sicherheit und die Zusammenarbeit der Behörden in Europa betreffen. Eines ist mal sicher: Wenn Weihnachten das Fest der Freude und Geborgenheit sowie der Mitmenschlichkeit bleiben soll und muss, dann ist da kein Platz für Angst, Hass und Ausgrenzung. Das fordert unser aller Mut, sich dem entgegenzustellen.




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Davon sind die Mitarbeitenden der Kuriere überzeugt und wünschen unseren Lesern und Kunden ein Weihnachtsfest mit ihren Familien, Angehörigen und Freunden, wo die Geborgenheit einer Gemeinschaft, die Fröhlichkeit und Freude in Freiheit und Sicherheit leben zu können, Einzug hält. In diesem Sinnen wünschen wir, der Verlag, die Geschäftsleitung und unser gesamtes Team Ihnen ein friedliches und vor allem schönes Weihnachtsfest.

1935 schrieb der französische Philosoph André Gide die „Nouvelles Nourritures“ und beginnt damit, dass es ihm unmöglich erscheine, angesichts des Elends dieser Welt glücklich zu sein. Er bringt zum Ausdruck, dass man sich schäme müsse. Gide appelliert an die Vernunft und den Geist sowie das Herz der Menschen seiner Zeit und mahnt die Menschheit zum Glücklichsein. Besonders in schwierigen Zeiten. Gilt heute auch. (hws)


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