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Nachricht vom 05.10.2016    

„MINT meets Business" zum ersten Mal im Westerwald

70 Schülerinnen und Schüler von vier Gymnasien aus Bad Marienberg (Evangelisches Gymnasium Bad Marienberg), Westerburg (BBS Westerburg), Neuwied (Werner-Heisenberg-Gymnasium) und Koblenz (Max-Von-Laue-Gymnasium) sowie rund 20 Vertreter von ortsansässigen Mitgliedsunternehmen des Arbeitgeberverbands vem.die arbeitgeber e.V. trafen sich am Dienstag, 4. Oktober bei Vecoplan AG in Bad Marienberg zu einem Austausch über Berufschancen in der Metall- und Elektroindustrie.

Rainer Schleidt, Geschäftsführer Arbeitswissenschaft und Bildung des vem.die arbeitgeber e.V., Prof. Dr. Markus Roth, TH Darmstadt und Werner Berens, Vorstandsvorsitzender der Vecoplan AG. Fotos: vem.die arbeitgeber e.V.

Bad Marienberg. „MINT meets Business" als Titel der Veranstaltung verrät, dass der Abend ganz im Zeichen von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik stand. Prof. Dr. Markus Roth, Plasmaphysiker der TU Darmstadt, begeisterte das Publikum mit einem Impulsvortrag zum Thema „Physik im 21. Jahrhundert – Wie Science-Fiction unsere Wirklichkeit beeinflusst". Staunend hörten die Schüler, dass viele Techniken der Science-Fiction-Serien wie Star Trek schon realisiert sind oder kurz davor stehen. So weckte er vor allem Interesse an Physik, der - wie er es formulierte - "Mutter aller Wissenschaften".

Nach diesem Vortrag nahmen die Schüler an strukturierten Diskussionsrunden mit Geschäftsführern und Personalverantwortlichen aus den Mitgliedsunternehmen des Arbeitgeberverbands vem.die arbeitgeber e.V. teil. Was spricht aus Sicht der Unternehmen für einen technischen Beruf? Wie sind die Perspektiven? Diese und andere Fragen wurden ausführlich von Unternehmensvertretern beantwortet.

Werner Berens, Vorstand der Vecoplan AG in Bad Marienberg, unterstützte die Veranstaltung des Arbeitgeberverbands gerne. Er nutzte den Tag unter anderem dazu, für die chancenreiche Ausbildung in seinem Haus zu werben. Berens: „Die Vecoplan AG bildet seit ihrer Gründung Auszubildende in verschiedenen Berufen aus. Wir fördern unsere Nachwuchskräfte und investieren viel in eine fundierte Ausbildung. Dazu gehören zum Beispiel interne Schulungen, intensive Prüfungsvorbereitungen und die kompetente Unterstützung durch erfahrene Mitarbeiter." Ausgebildet wird in den Berufen Industriemechaniker, Konstruktionsmechaniker, Industriekaufleute, Technische Produktdesigner, Mechatroniker, Fachkraft für Lagerlogistik und in den dualen Studiengängen der Fachrichtungen Fachrichtung Maschinenbau und Betriebswirtschaftslehre.

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus den vier Gymnasien belegen mindestens einen Leistungskurs in den MINT-Fächern. Zwei Schulen sind sogenannte MINT-EC-Schulen. MINT-EC-Schule wird nur die Schule, die ein anspruchsvolles Bewerbungsverfahrens beim Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence-Center an Schulen e.V. (MINT-EC) durchläuft und besteht. Die MINT-EC-Schulen müssen Kriterien erfüllen, die ein ausgeprägtes MINT-Profil belegen. Der Verein MINT-EC ist eine der Initiativen des vem.die arbeitgeber und aller Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie. Ziel ist es, mehr Nachwuchs für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und insbesondere für mehr Ingenieurstudierende zu sorgen.

Der Arbeitgeberverband vem.die arbeitgeber hatte die Veranstaltungsreihe „MINT meets Business" 2014 erstmalig mit großem Erfolg in Koblenz und 2015 in Trier durchgeführt. „Die M+E-Industrie bietet hervorragende Zukunftsaussichten mit den technischen Ausbildungsberufen und Studiengängen. Mit der heutigen Veranstaltung in Bad Marienberg für Gymnasiasten wollten wir vor allem für die Ingenieurstudiengänge werben" so Rainer Schleidt, Geschäftsführer Arbeitswissenschaft und Bildung des vem.die arbeitgeber e.V.



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