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Nachricht vom 28.07.2016    

Probealarm mit Handywarnsystem „KATWARN“

Dreimal jährlich erfolgt ein Probealarm mit dem Katastrophenwarnsystem „KATWARN“. Am kommenden Montag, dem 1. August ist es wieder soweit: In den Landkreisen und kreisfreien Städten, die bereits „KATWARN“ nutzen, erhalten die dort angemeldeten Personen kurz nach 9 Uhr eine Probewarnung auf ihrem Smartphone oder Handy. Die Anmeldung und Nutzung des Systems ist kostenlos und freiwillig.

Symbolfotos: Wolfgang Tischler

Region. Am Montagvormittag schrillen in vielen Regionen in Rheinland-Pfalz gegen 9 Uhr die Mobiltelefone: „KATWARN Probealarm – gültig ab sofort“! Seit Januar 2015 unterstützt das Warnsystem „KATWARN“ per Smartphone-App oder SMS und E-Mail die Gefahrenabwehr in Rheinland-Pfalz und sendet im Gefahrenfall Warnungen direkt zu den betroffenen Menschen. Voraussetzung: die Personen haben sich die kostenlose App bereits auf Ihr Smartphone geladen oder sich per SMS angemeldet. Regelmäßige Probealarme stellen sicher, dass das „KATWARN“-System die Menschen zuverlässig erreicht und erinnert daran, den Warnservice zu nutzen. Denn „KATWARN“ ist neben Sirenen, Lautsprecher, Radio und Internet ein fester Bestandteil der kommunalen Gefahrenabwehr; die Anmeldung und Nutzung des kostenlosen Warnsystems ist aber freiwillig. Der Probealarm am 1. August wird ausgelöst durch die Landkreise und kreisfreien Städte in Rheinland-Pfalz, die „KATWARN“ bereits nutzen.



Das Besondere an dem System: „KATWARN“ sendet Warnungen ortsgenau, das heißt nur an die Menschen, die wirklich betroffen sind. Dafür nutzt es eine spezielle Ortungsfunktion der Smartphones, die sich auch bei ausgeschalteter App im Hintergrund aktualisiert. Ein Warnhinweis kann zum Beispiel lauten: „Großbrand, gültig ab sofort, Fenster und Türen schließen“. Nur Menschen, die sich im gefährdeten Gebiet aufhalten oder diesen Ort ausgewählt haben, erhalten diese Information. Nicht betroffene Menschen werden nicht in Unruhe versetzt! Darüber hinaus bietet die „KATWARN“-App auch Themenabonnements für ortsunabhängige Warnungen. Damit werden zum Beispiel Besucher einer Großveranstaltung, wie dem Musikfestival Rock am Ring oder dem Oktoberfest in München, bereits im Vorwege über sicherheitsrelevante Themen wie technische Störungen oder Schließung wegen Massenandrangs informiert.


Weitere Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
 


Kommentare zu: Probealarm mit Handywarnsystem „KATWARN“

1 Kommentar

Katwarn ist offenbar eine ziemliche Fehlplanung. Beim OEZ Attentat in München hat es jedenfalls gründlich versagt (Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/OEZ-Attentat-Smartphone-Warnsystem-KatWarn-ueberlastet-3277214.html)
Sinnvoller wäre es, die Landkreise würden die Alarmierung über Sirenen durchführen, die über ein eigenes Funksystem ausgelöst werden - also unabhängig vom Mobilfunknetz arbeiten. Unverhältnismäßig sind somit auch die Kosten von einmalig 15.000 Euro sowie jährlich 3000 Euro für technische Unterstützung. Ich erwarte, dass in den Landkreisen ausreichend IT Kompetenz vorhanden ist und man in der Lage ist ohne externe technische Unterstützung das Ding am Laufen zu halten.
#1 von Steffen Köhler, am 29.07.2016 um 11:19 Uhr

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