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Nachricht vom 13.07.2016    

SPD Fraktion im Neuwieder Stadtrat besuchte HTZ Neuwied

Um sich ein eigenes Bild von dem umfangreichen Förder- und Leistungsangebot des Heilpädagogisch-Therapeutischen Zentrums (HTZ) zu machen, war die SPD Fraktion im Neuwieder Stadtrat der Einladung von Geschäftsführerin Kristina Münstermann gefolgt.

Geschäftsführerin des HTZ Kristina Münstermann (3. von links) mit Mitgliedern der SPD-Stadtratsfraktion. Foto: privat

Neuwied. Kristina Münstermann hatte Ende 2015 die Geschäftsführung des HTZ von Wilbert Peifer übernommen, der über 30 Jahre lang die Entwicklung der Einrichtung entscheidend geprägt hat. Er hinterließ seiner Nachfolgerin ein wohlbestelltes Haus. Zu den jüngsten Projekten der HTZ-Entwicklung zählt der Neubau auf dem Gelände auf dem Heddesdorfer Berg.

Hier konnten sich die Fraktionsmitglieder einen Eindruck von der neuen Krippe für zehn Kinder unter drei Jahren machen, die zwischen den beiden Häusern der integrativen Kindertagesstätte mit 14 Gruppen untergebracht ist. Darüber hinaus erhielt der Verein für Menschen mit Behinderungen in dem Neubau ein neues Domizil, um hier in Zukunft verschiedene Angebote zur Entlastung der Familien mit beeinträchtigten Kindern zu machen.

„Wir sind froh eine so gut aufgestellte Einrichtung hier in Neuwied zu haben, die sich um die Belange behinderter Menschen und deren Angehörigen kümmert“, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Sven Lefkowitz. „Eine Einrichtung, die sich auch in Zukunft den Aufgaben der Inklusion und der Teilhabe von Menschen mit Behinderung an der Gesellschaft stellt.“

Das HTZ Neuwied auf dem Heddesdorfer Berg, das erst kürzlich sein 40-jähriges Jubiläum feierte, ist zu einer Anlaufstelle für Familien geworden, die sich Sorgen um die Entwicklung ihrer Kinder machen. In der im Laufe der Zeit gewachsenen Institution finden Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsstörungen, Leistungs- und Teilleistungsstörungen, drohenden und manifesten Behinderungen, Verhaltensauffälligkeiten und seelischen Störungen Rat und Hilfe.




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Gewachsen aus einer Elterninitiative und dem vor 50 Jahren gegründeten Verein für Menschen mit Behinderung, gehören zum HTZ heute das Sozialpädiatrische Zentrum mit zehn Außenstellen im gesamten nördlichen Rheinland-Pfalz und sieben integrative Kindertagesstätten in Neuwied, Linz, Unkel, Puderbach, Asbach, Andernach und Sinzig-Franken.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Angebote des HTZ stand in den letzten Jahren entscheidend im Mittelpunkt. Hier ist die SPD Fraktion überzeugt, dass das HTZ nicht nur für Familien aus Neuwied eine wichtige Anlaufstelle geworden ist. „Längst strahlt das HTZ auch über die Grenzen der Stadt bis in die benachbarten Landkreise hinaus“, sagt Lefkowitz weiter.


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