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Nachricht vom 25.06.2016    

Unwetter setzt Stebach erneut unter Wasser

Wer KATWARN installiert hat, der wurde am Samstagmorgen, den 25. Juni um 5.45 Uhr geweckt. Extremwetterlage war angekündigt. In der Verbandsgemeinde Dierdorf hat es Stebach erneut getroffen. Heftiger Regen ließ Wasser von den Feldern ins Dorf strömen. In Dierdorf lief Oberflächenwasser ins DRK-Gebäude. Bei Isenburg gab es einen Hangrutsch.

Starker Regen setzte in Stebach wieder Keller unter Wasser. Fotos: Wolfgang Tischler

Stebach. Die Anwohner in Stebach, im „Nonnenhöfchen“ sind verzweifelt. Waren sie doch erst am 5. Juni von einem Unwetter betroffen. Es ist die besondere Wetterlage, gepaart mit Maiskultur oberhalb des Dorfes und dadurch verdichteten Böden, die das Wasser ins Dorf strömen lassen.

Einige der zuletzt betroffenen Anwohner hatten vorgebeugt und jetzt einen trockenen Keller gehabt. Um kurz nach halb Sieben wurden die Feuerwehren Dierdorf und Großmaischeid nach Stebach gerufen. Bereits bei der Anfahrt schossen überall Bäche über die Straßen. In Stebach angekommen, kam den Feuerwehrleuten die braune Brühe aus den Feldern und Wiesen entgegen.

Die Helfer errichteten Sandsacksperren und schlossen Pumpen an. Die Abflüsse auf den Straßen waren alle gereinigt worden, sodass sie dieses Mal mehr Wasser aufnehmen konnten. Trotzdem strömte das Wasser wieder bis in die Dorfmitte. Insgesamt ist der Sachschaden geringer. „Aber bei jedem kräftigeren Regen geht jetzt hier die Angst um“, berichtet eine Anwohnerin.



In Dierdorf hat es das DRK-Quartier, das direkt neben der Feuerwehr liegt, erwischt. Hier drang Oberflächenwasser in das Gebäude und die Fahrzeughalle ein. Zu diesem Zeitpunkt waren schon Kräfte vor Ort, denn für den Samstag war eine Großübung geplant. Durch das schnelle Eingreifen konnten größere Schäden verhindert werden. Aufgrund der Wetterlage wurde die Übung, die um 9 Uhr starten sollte, abgesagt.

Die Kreisstraße 113 zwischen Thalhausen und Isenburg war durch einen Hangrutsch nicht passierbar. (woti)


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Kommentare zu: Unwetter setzt Stebach erneut unter Wasser

1 Kommentar

Mal gespannt, ob für die Flutopfer und Flutschäden, genauso viele Milliarden da sind wie für die Asylanten und ob die auch genauso schnell ausgezahlt werden.........Ich denke, NEIN. Am Ende werden die Flutopfer allein stehen und alle Schäden selber tragen müssen.
#1 von Uwe , am 25.06.2016 um 16:55 Uhr

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