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Nachricht vom 04.06.2016    

Fotoreise durch 200 Jahre im Landkreis Neuwied

Der Landkreis Neuwied präsentiert zu seinem 200-jährigen Jubiläum eine historische Fotoausstellung, die das Kreismedienzentrum erstellt hat. Die Ausstellung ist ab Montag, dem 6. Juni bis Ende August im Foyer der Kreisverwaltung für alle Bürgerinnen und Bürger zu sehen. Der Eintritt ist frei.


Im Foyer der Kreisverwaltung wurde eine Fotoausstellung "200 Jahre Kreis Neuwied" eröffnet. Das Foto zeigt (v.l.n.r.): Kreisarchivar Joachim Brauss, Ela Zagori (sie umrahmte die Eröffnung musikalisch), Elvira Redemund (stellvertretende Leiterin des Kreismedienzentrums) Marcus Hansmann (Leiter des Kreismedienzentrums) und Landrat Rainer Kaul. Foto: Kreisverwaltung

Neuwied. Die Geschichte des Landkreises wird in über 300 historischen und aktuellen Fotos vom 19. bis zum 21. Jahrhundert dargestellt. Verbandsgemeinden, Ortsgemeinden, Unternehmen sowie Bürger haben zahlreiche Fotografien zur Verfügung gestellt.

Gezeigt wird neben historischen und aktuellen Ortsansichten auch das alltägliche Leben der Menschen vergangener Jahrzehnte. Das Leben auf dem Lande, geprägt von der Landwirtschaft, wird ebenso präsentiert, wie die Entwicklung von Handel, Handwerk und der Industrie, die im Laufe der Zeit einen starken Wandel vollzogen haben. Dem Wachstum der Wirtschaft trug auch der Wandel der Verkehrsstruktur Rechnung.



Das kulturelle Leben, die Vereine und nicht zuletzt der Tourismus haben einen festen Platz innerhalb dieser Fotoausstellung. Historische Ansichten der Kulturdenkmäler versetzen die Betrachter in vergangenen Zeiten. Eine Auswahl besonderer Ereignisse im Kreisgebiet aus zwei Jahrhunderten rundet die Bilderreise durch die Geschichte des Landkreises Neuwied ab.


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Kommentare zu: Fotoreise durch 200 Jahre im Landkreis Neuwied

1 Kommentar

Ausstellung tritt Engagement der Ehrenamtlichen mit Füßen,
als "Beteiligter", der der Fotoausstellung Materialien zur Verfügung stellen durfte, musste ich leider mit Enttäuschung feststellen, dass die überstellten Fotos und Unterlagen des Heimatarchivs Rheinbreitbach keinerlei Beachtung in der Ausstellung gefunden haben. Der Ort Rheinbreitbach, der von seiner Einwohnerzahl größer als die Stadt Unkel ist, wurde dabei noch nicht einmal irgendwo erwähnt, genau wie andere Dörfer des Kreises Neuwied. Ähnlich erging es verschiedenen Privatpersonen, die ebenfalls Materialien zur Verfügung gestellt hatten. Die Namen wurden zwar im Impressum erwähnt, jedoch das Bildmaterial nicht verwendet. Die Verwaltung des Kreises Neuwied scheint daher nicht viel von dem ehrenamtlichen Engagement der lokalgeschichtlichen Vereine und den ehrenamtlichen Lokalhistorikern zu halten. Schließlich wurden alle ehrenamtlich geführten Archive nicht im Impressum des Ausstellungsheftes genannt, sondern nur die Personen, die diese verwalten. Dass diese dadurch in Erklärungsnot gegenüber ihren Spendern kommen könnten, daran denken die Verantwortlichen wohl gar nicht. Mein Fazit: Eine Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Neuwied bzw. dem Kreismedienzentrum Neuwied wird es in Zukunft nicht mehr geben.
#1 von Thomas Napp, am 06.06.2016 um 00:44 Uhr

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