Werbung

Nachricht vom 12.05.2016    

Bauernverband zur Rückkehr des Wolfes

Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau nimmt in einer Pressemitteilung Stellung zum Thema Wolf im Westerwald und sieht die Gefahren für die Weidetierhaltung. Die Politik wird aufgefordert, hier den Bedürfnissen der Landwirte aber auch der Bevölkerung und Hobbytierhaltern Rechnung zu tragen.

Koblenz. Die Rückkehr des Wolfes stellt die Weidetierhalter vor enorme Herausforderungen und birgt ein erhebliches Konflikt- und Gefährdungspotenzial. Aus Sicht des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau und der betroffenen Landwirte und Weidetierhalter werden deren Belange im Zusammenhang mit der zunehmenden Verbreitung des Wolfes zu wenig berücksichtigt.

Es sei nicht damit getan, Zäune zu fördern und gerissene Tiere nach einem aufwendigen Nachweisverfahren zu entschädigen, erklärt der Verband. Auch alle anfallenden Folgeschäden, wie Kosten für Tierarzt, Nottötungen, Verlammungen oder Herdenausbruch - mit allen Folgeschäden für das Eigentum Dritter und den Straßenverkehr - seien mit einzubeziehen. Auch das „Mehr“ an zusätzlicher Arbeit und finanziellen Aufwendungen für den Schutz der Weidetiere müsse berücksichtigt werden. Erfahrungen aus anderen Bundesländern hätten gezeigt, dass diese Folgen oft vernachlässigt würden, diese tatsächlich aber die Weidehaltung von Kühen, Schafen, Ziegen und Pferden im Grundsatz in Frage stellen könnten.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

Fachkraft Wohnstätte Einzelfallhilfe (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Sachbearbeiter/in Infrastruktur, Umwelt und Bauen (m/w/d)

Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen-Flammersfeld
57610 Altenkirchen

Steuerfachangestellte/r (m/w/d)

Ropertz & Gerigk Steuerberater Rechtsanwalt
57537 Wissen

Sachbearbeiter/-in Personal

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57537 Mittelhof

Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


Im Übrigen gelte das auch für viele private Hobbytierhalter. Gerade die Erfahrungen unter anderem in Niedersachsen zeigten deutlich, dass Wolfsrudel zu enormen wirtschaftlichen Schäden bei den betroffenen Betrieben führen würden. Darüber hinaus sei das Leid der Tiere, die gerissen würden, dramatisch. Der Tierschutz werde bei der gesamten Diskussion um die Wiederansiedelung des Wolfes viel zu wenig berücksichtigt.

Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau forderte die Politik auf, die Bedürfnisse und Sorgen der Landwirte aber auch der Grundeigentümer sowie der gesamten Bevölkerung im ländlichen Raum angemessen zu berücksichtigen.


Feedback: Hinweise an die Redaktion

NR-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum NR-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Neuwied.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Neuwied plant kostenlosen Busverkehr an allen Samstagen

In Neuwied steht eine weitreichende Entscheidung zur Mobilität bevor. Künftig könnte Busfahren an allen ...

30 Jahre Leistungsgemeinschaft im Raiffeisenland: Gäste trafen sich in Flammersfeld

Was als Werbegemeinschaft Flammersfeld 1996 begann, wandelte sich im Laufe der Jahre zu einer größeren ...

Wohnungsbrand in Bendorf: Zwei Personen leicht verletzt

In Bendorf kam es am späten Nachmittag zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus. Zwei Bewohner mussten ...

Unfallflucht in Erpel: Polizei sucht Zeugen

In Erpel ereignete sich eine Verkehrsunfallflucht, bei der ein ordnungsgemäß geparkter Pkw beschädigt ...

Polizei Koblenz warnt vor zunehmenden Dieseldiebstählen

Im ersten Quartal 2026 verzeichnete das Polizeipräsidium Koblenz einen deutlichen Anstieg von Dieseldiebstählen. ...

Gleichstellung auf dem Prüfstand: Diskussionsabend in Ockenfels

Am Mittwochabend, 29. April, laden die Grünen Ockenfels zu einem Abend ein, der die Rolle kommunaler ...

Weitere Artikel


„Deutschland ist ein digitales Analphabetenland!"

Günter Fischer, Vorstandsvorsitzender des Arbeitgeberverbandes vem.die arbeitgeber e.V., hat auf der ...

Snapchat, Gronkh und Bibi

Wie die Generationen Y und Z unsere Unternehmen verändern, beschrieb Online-Experte Felix Beilharz, einer ...

Neuwieder Schützen erfolgreich bei der Deutschen Schützenunion

Einige Mitglieder der Neuwieder Schützengesellschaft sind neben ihrer Mitgliedschaft im Deutschen Schützenbund ...

IHK drängt auf längere Fährzeiten

Ohne eine Brücke im Mittelrheintal gibt es nur die Rheinfähren um den Fluß zu queren. Wenn die aber um ...

Polizeipräsident Wolfgang Fromm begrüßt die „Neuen“

Am 10. Mai haben 42 Beamtinnen und Beamte ihren Dienst bei den Dienststellen des Polizeipräsidiums Koblenz ...

Wolf im Westerwald durch DNA-Spuren nachgewiesen

Die Überprüfung von DNA-Spuren an gerissenen Tieren in einem Damwildgehege bei Dierdorf im Landkreis ...

Werbung