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Nachricht vom 12.05.2016    

IHK drängt auf längere Fährzeiten

Ohne eine Brücke im Mittelrheintal gibt es nur die Rheinfähren um den Fluß zu queren. Wenn die aber um 20 Uhr oder 22.30 Uhr den Betrieb einstellen ist nur mit großen Umwegen von einer Rheinseite auf die Andere zu gelangen. Die IHK Koblenz fordert Finanzierungshilfen für die Rheinfähren.

Region. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz drängt auf die Fortsetzung verlängerter Fährzeiten am Mittelrhein. „Wir fordern die Politik auf, die Fahrzeitverlängerung in St. Goarshausen wie gehabt verbindlich zu regeln“, so Robert Lippmann, Geschäftsführer Standortpolitik bei der IHK Koblenz. Die Verlängerung war im April ausgelaufen. „Solange es keine feste Rheinquerung, also keine Mittelrheinbrücke gibt, müssen dringend anderweitige Verbesserungen der Verkehrssituation gefördert werden“, so Lippmann weiter. „Wir hoffen hier auf entsprechende Finanzierungshilfen seitens des Landes.“

Das aktuelle Betriebsende der Rheinfähre um 22.30 Uhr sei mehr als unbefriedigend. Nicht nur für die Bürger, sondern auch für die Wirtschaft und den Tourismus am Mittelrhein, betont Lippmann. Andernorts am Mittelrhein verkehrt die letzte Fähre gar schon um 20 Uhr.
„Das behindert Pendler, es behindert Unternehmen bei Aufträgen und im Transport – und nicht zuletzt Touristen, die Ausflüge mitunter vorzeitig abbrechen müssen.“ Die Verantwortlichen müssten endlich erkennen, dass beide Rheinseiten ein gemeinsamer Wirtschaftsraum wie auch ein übergreifendes Urlaubsziel sind. Der Verkehr zwischen beiden Seiten dürfe daher nicht am Abend zum Erliegen kommen.




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Ausdrücklich begrüßt die IHK Koblenz den neuen Service des Fährverbundes Mittelrhein, bei dem alle Fähren die Dauerkarten aller Kunden akzeptieren – damit sei ein flexibleres Angebot für Touristen und Pendler geschaffen worden. Auch die Signale aus der Unternehmergruppe, dass verbesserte Fährzeiten vorstellbar seien, weisen laut IHK in die richtige Richtung.


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