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Nachricht vom 03.03.2016    

„Menschenwürde und Scham“: Seminar für „Helferberufe“

Was hat Scham mit Menschenwürde zu tun und wie unterscheidet sie sich von Schuld? Ein Seminar, in dem diese und andere Fragen diskutiert werden sollen, richtet sich an alle in der Flüchtlingshilfe, der Pflege und anderen Bereichen der sozialen Arbeit tätigen haupt- und ehrenamtlichen Helfer.

So klar es ist, dass ein Übermaß an Scham unsere Handlungsfähigkeit vollständig zerrütten kann, so sicher ist es, dass die Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühls ohne Schamgefühl unmöglich ist. Balance ist hier vonnöten. Doch wie erreicht man sie? Wie zeigt sich Scham überhaupt, und wodurch genau wird sie ausgelöst? Worin unterscheidet sich das Scham- vom Schuldgefühl? Und was bedeuten die diesbezüglichen Ergebnisse von Psychologie, Sozial- und Gehirnforschung für den Diskurs der Menschen-Würde?

Der Sozialwissenschaftler Dr. Stephen Marks führt die Teilnehmer in die Themen Scham, Fremdschämen, Schuld und ihre enge Verbindung zum Thema Menschen-Würde ein. In praktischen Übungen sollen wertschätzende Kommunikations- und Handlungsmuster erprobt werden. Gefördert wird die in Kooperation mit der Integrationskoordinatorin der Stadt Neuwied und dem Quartiersmanagement der südöstlichen Innenstadt stattfindende Veranstaltung durch das Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur des Landes Rheinland-Pfalz.

Termin: Samstag, 2. April, 9 bis 16.30 Uhr. Referent: Dr. Stephen Marks, Sozialwissenschaftler, Supervisor und Autor. Kosten: 15 Euro für externe Teilnehmer. Information und Anmeldung: Mehrgenerationenhaus Neuwied, Tel. (0 26 31) 34 45 96 oder E-Mail mgh@fbs-neuwied.de.


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