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Nachricht vom 15.02.2016 - 19:06 Uhr    

FDP fordert Rheinquerung am unteren Mittelrhein

„Wir freuen uns sehr, dass auch die Parteifreunde im Rhein-Sieg-Kreis unsere Forderung nach einer neuen Rheinquerung unterstützen. Dies ist nicht nur ein Symbol sondern eine hervorragende Zusammenarbeit über die Kreis- und Landesgrenzen hinweg", freuten sich die Vorsitzenden der FDP Kreisverbände Neuwied, Alexander Buda und Ahrweiler Ulrich van Bebber.

Alexander Buda (links) und Ulrich van Bebber (3. von rechts) fordern gemeinsam mit der FDP im Rhein-Sieg-Kreis mit dem Kreisvorsitzenden Jürgen Peter (rechts), seiner Stellvertreterin Nicole Westig (3. von links) und der Vorsitzenden der FDP Bad Honnef, Martina Ihrig (4. von links) hinter der Forderung einer neuen Rheinquerung. Foto: privat

Kreis Neuwied. Grund: Mit überwältigender Mehrheit hatten sich die FDP-Mitglieder des Rhein-Sieg Kreises bei ihrem Kreisparteitag in Eitorf für eine Rheinquerung am unteren Mittelrhein zwischen Linz und Remagen ausgesprochen. Damit unterstützen die Freien Demokraten an Rhein und Sieg ihre Parteifreunde in Rheinland-Pfalz, die diese Rheinquerung seit längerem fordern. „Von einer solchen Rheinquerung würde die gesamte Region im Ballungsraum Köln/Bonn erheblich profitieren. Sie fördert die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger und stellt eine Entlastung des LKW- und PKW-Verkehrs auf den Bundesstraßen 42 und 9 dar", heißt es in dem gemeinsamen Antrag der FDP Bad Honnef und des Kreisvorstands.

„Wenn wir ernsthaft ein Zusammenwachsen unserer Region und eine interkommunale Zusammenarbeit wollen, müssen wir zunächst in unserer Verkehrsinfrastruktur die nötigen Voraussetzungen dafür schaffen", erklärte Nicole Westig, Vize-Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion, in ihrer Antragsbegründung. „Gerade im Rhein-Sieg-Kreis bekommen wir den trennenden Charakter des Rheins tagtäglich zu spüren. Diesen müssen wir überwinden", so Westig weiter. Deshalb fordere die FDP im Bezirk Köln bereits seit längerer Zeit die Rheinbrücke bei Köln-Porz-Langel, die nun endlich in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden müsse.

Nach Ansicht der Freien Demokraten würde die neue Rheinquerung einen wesentlichen Beitrag zur gemeinsamen Nutzung der Infrastruktur auf beiden Seiten leisten. Ein Zusammenwachsen in sozialer, kultureller und zwischenmenschlicher Hinsicht käme dem Tourismus und der Gastronomie der Region zugute.

Für Alexander Buda und Ulrich van Bebber ist dies auch Rückenwind bei der Durchsetzung dieser Forderung. „Die Forderung nach dieser Rheinquerung ist Bestandteil unseres Wahlprogrammes zur Landtagswahl. Wer eine bessere Infrastruktur und weniger Stau in unserer Region will, der sollte am 13. März FDP wählen", betonten die beiden Rheinland-Pfälzer unter dem Beifall ihrer Parteifreunde aus Nordrhein-Westfalen.

Gleichzeitig ruft die FDP alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich an der entsprechenden Online-Petition für die Rheinquerung zu beteiligen.

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