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Nachricht vom 28.12.2015    

A3-Tower erregt die Gemüter der Region

In der Fachsprache heißen diesen riesigen LED-Werbetafeln mit laufend leuchtenden Botschaften Adverttower. So eine gewaltige Anlage steht seit kurzem an der A 3 in Höhe der Mülldeponie Linkenbach und strahlt bis weit in die umliegenden Dörfer. Der Unmut und Ärger ist groß.

Der neue A3-Tower. Fotos: Uwe Schumann

Oberhonnefeld/Linkenbach. Seit einigen Tagen beleuchtet ein riesiger Werbepylon an der A 3/Höhe Mülldeponie Linkenbach die gesamte umliegende Region. Dieser führt zu einer großen Verärgerung der Autofahrer und der Anwohner (zum Beispiel in Oberraden, Jahrsfeld und Hardert) durch die Dauerbeleuchtung.

„Auf dem Rückweg von Mainz hat mich fast der Schlag getroffen, als ich diesen riesigen Werbepylon gesehen habe. Als Autofahrer wird man extrem stark abgelenkt vom Blick auf die Fahrbahn und den Verkehr. Bei hohem Tempo halte ich die Unfallgefahr für sehr groß. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man dies auf der Höhe und in dieser Nähe der A 3 überhaupt genehmigen konnte,“ schreibt die Abgeordnete Elisabeth Bröskamp, Bündnis 90/Die Grünen. Aus diesem Grunde hat sie unverzüglich eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt, um die Hintergründe zu klären.



„Im Kreisausschuss ist das jedenfalls nicht besprochen worden, ich befürchte, dass andere Interessenten sich bei rechtmäßiger Genehmigung auf die Gleichbehandlung berufen und auch Anträge zum Bau solcher Werbepylone stellen könnten“, so Elisabeth Bröskamp.

Maßgebliche Rechtsvorschrift für eine Einschränkung der Errichtung baulicher Anlagen an Bundesfernstraßen ist das Bundesfernstraßengesetz § 9 (FstrG).

Den NR-Kurier erreichten zur Anlage weitere Beschwerden, da wird von einer Verschandelung der Landschaft gesprochen und die sofortige Entfernung gefordert. Dies mit Hinweis auf die Landesbauordnung Paragraf 52. Der Kreis wird aufgefordert, die Anlage sofort entfernen zu lassen. (hws)


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Kommentare zu: A3-Tower erregt die Gemüter der Region

9 Kommentare

Wohl selber mitgewirkt bei der" Trickserei "zur Genehmigung dieses Monsters, oder warum so beleidigt.
Warum wurde denn der Standort in den Bereich der Gemeinde Urbach verschoben?
Ganz einfach, weil andere angrenzende Gemeinden dem Bau niemals zugestimmt hätten.
#9 von An STEFAN ROß, am 01.01.2016 um 12:24 Uhr
An H. F.
Wer meint geistigen Dünnschiss als Kommentar abgeben zu müssen, darüber hinaus noch andere belehren muss und dann noch nicht einmal die Eier hat seinen Namen zu nennen, sollte in Zukunft besser ruhig sein.
#8 von Stefan Roß, am 01.01.2016 um 08:04 Uhr
An A. Bitzhöfer
solch unnötigen Türme brauch kein Mensch. Wie bereits schon einmal geschrieben ist hier ganz gezielt der Turm auf Urbacher Gemarkung gesetzt worden, weil andere anliegende Gemeinden dies abgelehnt hätten. Hoffentlich gibt es eine Lösung um dieses widerliche Ding wieder abzureißen.
Windräder, die wenigstens noch einen Nutzen haben, können nicht dort gebaut werden, weil schützenswerte Tiere beheimatet sind.
Aber was macht man für Geld nicht Alles.
#7 von H.F., am 30.12.2015 um 13:31 Uhr
Das einzige, was die Gemüter erregt ist dieser Artikel und die Leute, die sich über solche Werbetürme überhaupt aufregen. Seid froh, dass Firmen aus der Region investieren und der Gemeinde zu Steuereinnahmen verhelfen. Mehr ist dazu einfach nicht zu sagen.
#6 von A. Bitzhöfer, am 30.12.2015 um 06:22 Uhr
Da bekommt die Linkenbacher Deponie keine Windenergierräder wegen Rotmilan- und Schwarzstorchvorkommen und dann wird so ein Schandhaufen" da hin gestellt. Dann brüten die Vögelchen demnächst nicht mehr hier wegen der "Lichtverschmutzung" denn nächtliche Discobeleuchtung mögen die ganz und gar nicht und wir können endlich auch hier die Windmühlen aufstellen. Herzlichen Glückwunsch.
#5 von F.Ermel, am 29.12.2015 um 14:10 Uhr
Das hier ein solch riesiger Werbeturm aufgebaut wurde ist ganz geschickt gemacht worden. Genehmigen musste dies die Ortsgemeinde Urbach die ja wohl weit genug entfernt liegt und nicht beeinträchtigt wird. Lobbyarbeit für einen großen Arbeitgeber in der VG Puderbach ist offensichtlich.
#4 von H.F., am 29.12.2015 um 10:13 Uhr
Ich sehe hier keinerlei Grund sich aufzuregen.
Zum Einen ist die Beleuchtung so schwach in den Dörfern, dass die Straßenlaternen an Leuchtkraft bei Weitem übertreffen.
Zum Anderen lenkt, meiner Meinung nach, ein Bild lange nicht so sehr ab, wie mehrere Werbetafeln nebeneinander - Beispiel: FOC Montabaur
Der Artikel sieht für mich eher nach Stimmenfang bei Hobbynörglern aus. ;)
#3 von Hendrik Müller, am 29.12.2015 um 07:38 Uhr
Absolute Ablenkung, vorallendingen auf der Steinstrasse wird man voll geblendet. Das erste mal dachte ich hinter mir fährt jemand mit Fernlicht... Bin mal gespannt ob es dadurch Unfälle gibt. Und es ist nachts definitiv zu hell, man kann es bei Bewölkung Kilometerweit sehen

#2 von Thomas Fuchs , am 29.12.2015 um 07:38 Uhr
Kaum passiert mal Neues ist die Aufregung groß. Türme dieser Art, ob mit LED oder ohne gibt es ja schon seit Jahren an der Autobahn. Der Frau Bröskamp sind die nur nicht aufgefallen, da sie bereits schon hundert Mal vorbei gefahren ist und somit nicht mehr wahr nimmt, Genauso wenig wie die hässlichen Windkrafträder die ebenfalls die Landschaft verschandeln oder gar die überdimensionalen Stromasten - siehe Ihr Bild - die weitaus auffälliger in die Landschaft ragen. Und ob der Autofahrer wirklich von dem Bild auf dem Turm abgelenkt werden gilt es zu beweisen. Wäre dies der Fall hätte McDonalds, Aral oder all die anderen Turmerbauer Ihre Werbestätte bereits stilllegen müssen.
#1 von Hahn Oliver , am 29.12.2015 um 07:38 Uhr

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