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Nachricht vom 19.09.2015    

Gutenberg-Grundschule Dierdorf war Weltrekord-Station

Stefan Gemmel ist auf rekordverdächtiger Lese-Reise unterwegs. Er will in 14 Tagen 80 Lesungen im gesamten Bundesgebiet halten. Eine seiner Stationen war am Samstagmittag die Gutenberg-Grundschule in Dierdorf. Die Besucher werden, falls der Autor die schnellste Lesereise der Welt schafft, eine Teilnehmer-Urkunde erhalten.

Stefan Gemmel bei seiner Weltrekord-Lesung. Fotos: Helmi Tischler-Venter.

Dierdorf. Der Förderverein der Schule hatte diesen Besuch ermöglicht, denn Stefan Gemmel war bereits einmal lesender Autor in dieser Schule. Seither hat er zahlreiche Fans in dem Westerwaldstädtchen. Diese warteten geduldig auf ihren berühmten Schriftsteller.

Der stürmte gut gelaunt in die Sporthalle, die tagelang aufwändig hergerichtet worden war. Stefan Gemmel schaffte es wieder einmal, die Aufmerksamkeit der Kinder auf sich zu lenken, denn Gemmel las nicht nur, er schauspielerte und kommunizierte mit seinem Publikum. Das Buch für den Weltrekordversuch „Im Zeichen der Zauberkugel“ war eigentlich nur noch nebensächlich. Der Kinderbuchautor macht mit seiner Bühnenpräsenz jeden Auftritt spannend. Damit Gemmel beim Reden nicht die (knappe) Zeit vergisst, hält Assistentin Eva eine Uhr bereit, die die 60 Minuten Lesezeit rückwärts zählt. Am Schluss waren sogar noch einige Minuten für Fragen an den Autor drin.

Auf die Frage nach den Stationen der Lesereise drehte Gemmel seine Assistentin um und zeigte auf deren Rücken. Auf dem T-Shirt sind, ebenso wie auf Gemmels eigenem Shirt, alle Stationen aufgelistet. Nun ist er bei Nummer 36 angekommen. Eine Premiere war die Frage eines Kindes, das wissen wollte, ob es schon Bettwäsche von Stefan Gemmel gebe. Das musste der Schriftsteller ebenso verneinen wie die Bitte um ein Autogramm. Die Zeit reichte dafür leider nicht, auch nicht für den Buchverkauf.



Den Countdown der letzten Sekunden zählten die Kinder laut mit, dann sprang Gemmel von der Bühne und enteilte winkend in Richtung Bendorf zur nächsten Lesung, bevor er danach nach Linz weiter fuhr zu einem Auftritt in der Sankt-Martins-Kirche.

Den Besuchern blieb danach reichlich Zeit für ein leckeres Mittagessen, das der Schulelternbeirat zubereitet hatte, um Geld für das in 2016 geplante Zirkusprojekt zu gerieren. htv


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