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Nachricht vom 07.08.2015    

Land unterstützt Breitbandausbau

Bedarfsumfrage soll Ausbau der Breitbandversorgung vorantreiben. Der Landkreis Neuwied führt derzeit zusammen mit den Städten und Gemeinden eine Bedarfsumfrage durch, die den Ausbau der Breitbandversorgung im gesamten Kreisgebiet vorantreiben soll.

Trafen sich im Neuwieder Kreishaus, um die weitere Vorgehensweise beim Thema „Breitbandausbau im Kreis Neuwied“ zu besprechen (v.l.n.r.): Nicole Weigandt und Hans-Jürgen Schneider, beide Mitarbeiter im Breitband-Kompetenzzentrum Mainz; Cornelia Weis Abteilungsleiterin der Zentralstelle IT-Management, Multimedia, eGovernment und Verwaltungsmodernisierung; Harald Schmillen, Geschäftsführer der Mittelstandsförderungsgesellschaft des Landkreises Neuwied, Landrat Rainer Kaul sowie der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Hönningen, Michael Mahlert, als Sprecher der Kreisgruppe der Bürgermeister. Foto: Kreisverwaltung

Kreis Neuwied. „Das Land Rheinland-Pfalz stellt in den kommenden vier Jahren rund 70 Millionen Euro Fördermittel bereit. Mit diesen Mitteln werden wir auch in für einen Ausbau anspruchsvollen Regionen die von Telekommunikationsunternehmen ausgewiesene Wirtschaftlichkeitslücke schließen können und so den Breitbandausbau flächendeckend voranbringen“, so Cornelia Weis, Leiterin der Zentralstelle IT-Management, Multimedia, eGovernment und Verwaltungsmodernisierung, in der auch das Breitband-Kompetenzzentrum angesiedelt ist, im Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur. Anlässlich eines Treffens in der Neuwieder Kreisverwaltung besprachen Weis und ihre Mitarbeiter die weitere Vorgehensweise beim Thema „Breitbandausbau im Kreis Neuwied“ mit Landrat Rainer Kaul, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Hönningen, Michael Mahlert, als Sprecher der Kreisgruppe der Bürgermeister und dem Geschäftsführer der Mittelstandsförderungsgesellschaft des Kreises, Harald Schmillen.

Weis warb für eine Clusterlösung im Landkreis Neuwied: „Unserer Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen klar: Je mehr Gemeinden sich zusammentun und gemeinsam um den Ausbau bemühen, desto geringer fallen die Kosten aus und desto eher findet sich ein Telekommunikationsunternehmen, welches den Ausbau stemmt. Darüber hinaus entstehen durch die Bildung eines Ausbauclusters Synergien, welche die Ausbaukosten weiter senken können. Wenn einzelne Gemeinden nur ihren Ausbau als Insellösung vorantreiben, wird es für sie im Verhältnis deutlich teurer, als wenn sich alle in einem Kreiscluster zusammenschließen.“ Weis wies ebenfalls mit Nachdruck darauf hin, dass nur bei Clusterlösungen die Fördergelder des Landes und des zu erwartenden Bundesprogrammes für den Auf- und Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen zur Verfügung stünden.

Der Bedarf an Bandbreite (Datenübertragungsraten) wird weiter dynamisch steigen, sowohl für den gewerblichen wie auch für den privaten Bereich. Die Hochschule Furtwangen geht in der Perspektive von fünf Jahren von Steigerungsraten bei Privatkunden mit dem Faktor 2,5 und bei gewerblichen Kunden mit dem Faktor 2,0 aus.

Eine Teilnahmemöglichkeit an der Bedarfsumfrage ‚Schnelles Internet‘ besteht online unter www.kreis-neuwied.de/breitbandausbau. Dort gibt es ein Formular unter „Schnelles Internet im Landkreis Neuwied. Die Verantwortlichen wünschen sich eine hohe Beteiligung. Denn, so Landrat Kaul: „Mit ihrer Beteiligung tragen sie aktiv dazu bei, eine für ihren Ort oder ihr Unternehmen zukunftsweisende Infrastruktur entscheidend zu verbessern.“


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