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Nachricht vom 01.06.2015    

Kai Kazmirek siegt in Österreich

Shootingstar Kai Kazmirek (Neuwied) gewinnt das traditionelle Zehnkampf-Meeting in Götzis/Österreich. Somit hat er die Hoffnungen auf eine erfolgreiche Weltmeisterschaft in Peking (22. bis 30. August) bekräftigt.

Kai Kazmirek, LG Rhein-Wied, siegt in Österreich. Foto: Wolfgang Tischler

Götzis/Neuwied. Der 24-Jährige sicherte sich den Sieg mit Weltjahresbestleistung von 8.462 Punkten. Hinter dem EM-Vierten von Zürich machte Michael Schrader (8.415) in Abwesenheit von Olympiasieger und Weltmeister Ashton Eaton (USA) den deutschen Doppelsieg im "Wimbledon der Zehnkämpfer" perfekt. Dritter wurde Willem Coertzen aus Südafrika mit neuem Landesrekord (8.398).

"Ich kann nicht mehr", das waren die ersten Worte von Trainer Jörg Roos nach dem 1.500-Meter-Schlusslauf seines Schützlings Kai Kazmirek. Die Veranstaltung im Voralberg hat nicht nur dem Ausnahmeathleten der LG Rhein-Wied alles abverlangt - auch Coach Roos war am Ende des zweiten Wettkampftages fix und fertig. Und das natürlich im positiven Sinn!

Insgesamt 12.500 Besucher kamen an den beiden Wettkampftagen in das Möslestadion von Götzis. Noch niemals vorher in den 41 Jahren "Hypo Meeting" gab es ein solches Medien- und Zuschauerinteresse. Nicht ohne Grund spricht die deutsche Siebenkämpferin Caroline Schäfer nach ihrer Zweiplatzierung folgende Worte: "Es ist hier in Österreich für alle Athleten die kleine WM." Somit wird alles über den Stellenwert dieses Sportereignisses gesagt.

Grundstein zum Sieg von Kazmirek ist mit Sicherheit die persönliche Bestleistung im Sperrwurf. Mit 64,45 Meter setzte der WM-Kandidat für Peking ein Zeichen.

An beiden Tagen gab es zahlreiche Besonderheiten und Überraschungen: So avancierte die kurzfristige Absage von USA-Star und Weltrekordanwärter Ashton Eaton und die "Nullnummer" des Kanadiers Damian Warner beim Kugelstoßen zu einem ähnlichen Kuriosum, wie der Einzellauf des Niederländers Eelco Sintnicolaas, der die Hürden nach einem "Arbeitsunfall" im zweiten Anlauf alleine bewältigen musste.

Sei es drum, natürlich knackte das DLV-Trio auch die vom Deutschen Leichtathletik-Verband geforderte Norm (8.150) für die Titelkämpfe in China. Die endgültige Entscheidung über die deutschen WM-Tickets fällt Ende Juni in Ratingen. Kai Kazmirek gilt spätestens seit seinem Sieg heute als der Anwärter für die große Herausforderung - "ein König der Athleten" bei der WM zu sein. Uwe Lederer


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