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Nachricht vom 13.03.2015    

Ohne Torf im Garten – Natur- und Klimaschutz leicht gemacht

Mit Beginn der Gartensaison 2015 steigt auch wieder der Bedarf nach Blumenerde. Was viele Hobbygärtner jedoch nicht wissen: In Blumenerden befinden sich oft große Mengen an Torf. Torfabbau ist einer der Gründe dafür, dass in Deutschland mittlerweile 95 Prozent aller Moore zerstört sind – darauf weist die Regionalstelle Rhein-Westerwald des Naturschutzbund (NABU) hin.

Gartenerde ohne Torfzusatz schützt die Moore. Foto: NABU.

Region. Mittlerweile werden große Mengen an Torf aus den baltischen Staaten importiert, wo der Verlust wertvoller Lebensräume vieler bedrohter Tier- und Pflanzenarten rasant voran schreitet. Beim Torfabbau werden außerdem riesige Mengen Treibhausgase freigesetzt, die den Klimawandel beschleunigen.

Der NABU empfiehlt daher die Verwendung torffreier Blumenerde. So kann jeder auf einfache Art und Weise etwas für den Natur- und Klimaschutz tun. Torffreie Blumenerde besteht aus einer Mischung von hochwertigem Kompost, Rindenhumus, Holzfasern und gelegentlich Kokosfasern. Natürliche Zusätze wie Lavagranulat und Tonminerale sorgen für die optimale Pflanzenversorgung. Aufpassen sollten Verbraucher bei der Aufschrift „Bioerde“, auch hier kann noch ein sehr großer Anteil Torf enthalten sein.


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