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Nachricht vom 18.10.2014    

Baustellen-Frühstück zum Ausbau der Dierdorfer Straße

Der Zustand vieler Straßen im Neuwieder Stadtgebiet lässt zu wünschen übrig, die Versorgungsleitungen stammen teils noch aus dem 19. Jahrhundert. Mit dem Ausbau der Dierdorfer Straße setzt die Stadt ein lang geplantes Vorhaben nun in die Tat um. Im Rahmen eines “Baustellen-Frühstücks“ kamen am Freitag, 17. Oktober, die beteiligten Firmen, Anlieger und die betroffenen Gewerbetreibenden zusammen.

Erhard Jung vom Pressebüro der Stadt (3. von links), Bürgermeister Reiner Kilgen (4. von links), Citymanager Jochen Tautges (4. von rechts), Maik Linn vom Aktionsforum (3. von rechts) und Projektleiter Ewald Lenarz trafen sich mit den Anwohnern und Gewerbetreibenden der Dierdorfer Straße zum "Baustellen-Frühstück". Fotos: Eva Klein

Neuwied. Es war ein langer Weg von der Theorie zur Praxis, denn die Informationsveranstaltung, welche die Anwohner auf die bevorstehenden Bauarbeiten vorbereitete, lag bereits zwei Jahre zurück, bevor in der vergangenen Woche die Bagger ihre Arbeit aufnahmen. Neuwieds Bürgermeister Reiner Kilgen erklärte, dass dieser lange Zeitraum vor allem mit der Bereitstellung der Gelder und Fördermittel in Zusammenhang stehe, denn das Gesamtprojekt ist mit über 3 Millionen Euro veranschlagt. Der nun begonnene Ausbau des ersten Bauabschnittes zwischen der Einmündung der Andernacher Straße und der Peter-Siemeister-Straße schlagen hierbei mit 1,22 Millionen Euro zu Buche und werden voraussichtlich 15 Monate andauern. Rund 200.000 Euro wurden vom Land Rheinlanf-Pfalz als Zuschuss bewilligt, da die Dierdorfer Straße für den Verkehr der Stadt eine große Bedeutung hat. Die lange Bauzeit begründet sich vor allem in der Erneuerung der kompletten Versorgunsleitungen für Gas, Wasser und Strom, die einer Sanierung dringend bedürfen.

Da durch die Bauarbeiten neben den Anwohner besonders die Gewerbebetriebe erhebliche Einschränkungen zu erwarten haben, wurde von der Stadt Neuwied und dem Aktionsforum ein begleitendes Baustellen-Marketing erstellt, dass mit Plakaten, Flyern und Broschüren über die Einschränkungen informiert. „Viele Bürger denken, dass die Geschäfte in dieser Zeit nicht zu erreichen sind, die Straße ist aber während der gesamten Bauzeit zu befahren, lediglich die Durchfahrbarkeit ist nicht gegeben. Mit Hilfe des Baustellen-Marketings werden Maßnahmen, wie die Bereitstellung von zusätzlichen Parkflächen auf der Kirmeswiese, publik gemacht“, erläuterte Reiner Kilgen. Auch Maik Linn, Vorstandsmitglied des Aktionsforums Neuwied, betonte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt, deren Modell des Baustellen-Marketing bereits erfolgreich beim Ausbau der Mittelstraße eingesetzt wurde.



Auch für die Anwohner bedeutet das Bauvorhaben eine große Umstellung, die vor allem durch die Sperrungen und Arbeiten an den Versorgungsleitungen entsteht. „Wir hoffen, dass wir bei Unterbrechungen der Versorgung, oder Sperrungen rechtzeitig informiert werden, so dass wir uns darauf vorbereiten können“, so eine Anwohnerin. (Eva Klein)



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