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Nachricht vom 07.10.2014    

Bei Dunkelheit haben Einbrecher leichtes Spiel

Im Herbst und Winter wird doppelt so oft eingebrochen wie im Sommer. Um Einbrüchen vorzubeugen rät die bundesweite Initiative für aktiven Einbruchschutz “Nicht bei mir!”, zu der Einhaltung einfacher Verhaltensregeln und der gezielten Anschaffung von Sicherheitstechnik. Um über die Möglichkeiten sein Heim gegen Einbruch zu schützen aufzuklären, findet am 26. Oktober der Tag des Einbruchschutzes statt.

Foto: Wolfgang Tischler

Region. Einbrüche bei Tage sind auf dem Vormarsch, doch noch immer schlagen Einbrecher bei Dunkelheit am häufigsten zu. Dabei ist die Gefährdung in der dunklen Jahreszeit von Oktober bis März am höchsten. Fast zwei Drittel der 149.500 Fälle von Wohnungseinbruchdiebstählen im letzten Jahr ereigneten sich in den Abendstunden oder nachts. Um Einbrüchen vorzubeugen rät die bundesweite Initiative für aktiven Einbruchschutz “Nicht bei mir!”, in der sich die Polizei und Verbände der Sicherheitswirtschaft zusammengeschlossen haben, zu der Einhaltung einfacher Verhaltensregeln und der gezielten Anschaffung von Sicherheitstechnik.

„Effektiver Schutz gegen Einbrecher fängt beim eigenen Verhalten an”, unterstreicht Dr. Helmut Rieche, Vorsitzender der Initiative für aktiven Einbruchschutz. Angekippte Fenster und Terrassentüren seien nahezu eine Einladung für Diebe, nur ins Schloss gezogene Türen stellten kaum ein Hindernis dar. Bei längerer Abwesenheit empfehlen die Experten, über Zeitschaltuhren zeitweise Räume zu beleuchten und so Anwesenheit vorzutäuschen. Strategisch platzierte Bewegungsmelder und Scheinwerfer im Außenbereich nehmen Einbrechern den Schutz der Dunkelheit.

Ein besorgniserregender Trend ist die Diskussion über die Aufstellung von sogenannten Bürgerwehren in einigen deutschen Städten. „Bürgerwehren bieten keinen Schutz vor Einbrechern und die beteiligten Personen begeben sich nur selbst in Gefahr”, so Harald Schmidt, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Die beste Methode sich zu schützen, ist die Kombination aus richtigem Verhalten und adäquater Sicherheitstechnik.”



Um über die Möglichkeiten sein Heim gegen Einbruch zu schützen aufzuklären, findet am 26. Oktober wieder der jährliche Tag des Einbruchschutzes statt. Dieser Tag steht in Zusammenhang mit der von der Polizei initiierten Initiative K-EINBRUCH. Ziel ist es, die breite Bevölkerung für diese Thematik weiter zu sensibilisieren und somit langfristig Wohnungseinbruchdiebstähle zu reduzieren. Nutzen Sie diesen Tag, um sich über wirkungsvolle Sicherheitsmaßnahmen und Einbruchschutz zu informieren.

Den wirkungsvollsten Schutz bietet die richtige Sicherheitstechnik. Fast 40 Prozent aller Einbruchsversuche scheitern bereits heute an geeigneten Schutzmaßnahmen. Einbruchhemmende Fenster und Türen verhindern zum Beispiel das schnelle Öffnen einer Terrassentür mit einem Schraubendreher. Alarmanlagen bieten einen Zugewinn von Sicherheit und Komfort und tragen dazu bei, die Einbrecher zu schnappen.

Ob das richtige Sicherheitsschloss, verschließbare Fenstergriffe oder eine dem individuellen Schutzbedürfnis angepasste Alarmanlage: Auf der Website www.nicht-bei-mir.de können Sie sich über die Schwachstellen von Wohnungen, Häusern und Büros sowie über geeignete Schutzmaßnahmen informieren. Mit der Expertensuche der Initiative unter www.experten-gegen-einbruch.de finden Bürger schnell qualifizierte Sicherheitsunternehmen in ihrer Region, die individuell zum Einbruchschutz beraten sowie Sicherheitstechnik installieren und warten.


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