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Nachricht vom 19.05.2014    

Reinhard Raabe geht in den Ruhestand

Seit 1. August 1984 war der pädagogische Mitarbeiter und Fachgebietsleiter Reinhard Raabe bei VHS Neuwied beschäftigt. „Das sind 29 Jahre und 9 Monate. Ich bin also an der 30-Jahres-Marke knapp gescheitert“, meinte er beim Abschied.

Reinhard Raabe (rechts) geht in die Altersteilzeit und wird von der Leiterin Jutta Golinski verabschiedet. Sein Nachfolger Frank Dörner (links) arbeitet sich derzeit ein. Foto: Wolfgang Tischler

Neuwied. Die ersten drei Jahre hatte Reinhard Raabe einen befristeten Arbeitsvertrag. Seine Aufgabe war die Entwicklung von Bildungsmaßnahmen für arbeitslose Jugendliche im Auftrag des Arbeitsamtes. Dieser Bereich war auch in den Folgejahren ein Schwerpunkt seiner Arbeit. Parallel dazu betreute er den Bereich Kunst und Kultur.

„Als ich anfing, waren es im Wesentlichen drei Dozenten, mit denen ich zu tun hatte. Im Vergleich zu diesen Anfangsjahren konnte der Bereich immer weiter ausgebaut werden und bietet heute ein umfangreiches und differenziertes Angebot. Vielleicht haben dazu auch öffentliche Aktionen, wie zum Beispiel die Vergabe des Kunstpreises durch die Sparkasse über einen Zeitraum von 20 Jahren beigetragen. Für einige Jahre habe ich mich auch um die kaufmännischen Kurse gekümmert, wie Buchführung, Lohn- und Gehalt und Personalwesen“, erzählt Reinhard Raabe.

Ein Aufgabengebiet, das sich von Anbeginn an wie ein roter Faden durch seine Tätigkeit bei der VHS zieht, sind die Schulabschlüsse. In den letzten zehn Jahren hat sich Raabe noch mit einem weiteren Arbeitsgebiet beschäftigt, mit „Qualität“ und „Qualitätssicherung“.

„Den Umgang mit den Kolleginnen und Kollegen habe ich in der VHS immer als herzlich, als unterstützend und als positiv erfahren und erlebt. Seitens der Leitung der VHS wurde mir stets ein Freiraum gewährt, der es mir ermöglicht hat, mein Programmangebot selbstverantwortlich zu planen, ohne dass mir enge Vorgaben gemacht worden wären“, blickt Reinhard Raabe zurück.




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Deshalb hat er vor, noch mal die Schulbank zu drücken und sich an der Uni Bonn als Gasthörer für Geschichte, Literatur und Recht einzuschreiben. „Aber das soll natürlich nicht zum Fulltime-Job ausarten“, meint er lachend. „Ich freue mich genau so sehr auch darauf, den Dingen mit etwas mehr Zeit und Muße nachzugehen, die ich schon immer gerne gemacht habe: mich um unseren Garten im Westerwald kümmern, lesen, verreisen, Motorrad fahren, Konzerte und Ausstellungen besuchen. Als erstes steht in vier Wochen ein Kurzurlaub an der Nordsee an und danach will ich mir den langgehegten Wunsch erfüllen und mir ein E-Bike zulegen. Damit ich besser gewappnet bin gegen Anstiege, Gegenwind und das Mitschleppen des eigenen Gewichts“, verrät der angehende „Rentner“ Reinhard Raabe zu seinen Zukunftsplänen. Wolfgang Tischler



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