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Nachricht vom 18.05.2014    

Ausstellung der Künstlerin Karin Luithlen eröffnet

Im Historischen Rathaus der Stadt Andernach fand am Samstagvormittag (17. Mai) die Vernissage der Gemäldeausstellung der Andernacher Künstlerin Karin Luithlen statt. Die Künstlerin ist Dozentin an der VHS Neuwied.

Karin Luithlen bei der Eröffnungsrede vor ihren Bildern. Fotos: Helmi Tischler-Venter

Andernach. Karin Luithlen, die seit 2001 sehr erfolgreich als Dozentin an der Volkshochschule Neuwied Acrylmalerei lehrt, stellt 25 Arbeiten aus, die überwiegend mit Acrylfarben gemalt sind.

Achim Hütten, Oberbürgermeister der Stadt Andernach, stellte in seiner unterhaltsamen Eröffnungsrede fest, dass der Saal nicht groß genug sei für die Vielzahl der Familienmitglieder, Freunde und Kunstinteressenten, die eigens zur Ausstellungseröffnung gekommen waren. Er attestierte den ausgestellten Werken eine besondere Qualität. Den mithelfenden Ehemann der Künstlerin, Hermann-Viktor Luithlen, erhob er kurzerhand zum „Kurator“.

Die Laudatio hielt Karin Luithlens künstlerische Mentorin, Professor Anna Bulanda-Pantalacci von der Hochschule Trier. Diese hatte schon früh das besondere Talent ihrer Meisterschülerin erkannt. Deren profundes zeichnerisches Können fand sie in den aktuellen Arbeiten wieder. Das Studium der Gemälde und Techniken großer mittelalterlicher Meister animierte Luithlen zu Stillleben in der Tradition flämischer Tafelbilder: „Tanz der Kirschen“ und „Red Headed Woodpecker“ sind meisterhaft ausgearbeitete Stillleben. Luithlen entwickelte dabei mit Acrylfarben ihren ganz eigenen Stil.



Menschen und ihre Beziehungen zueinander sind für Karin Luithlen immer wiederkehrendes Thema: „Zweikampf“, „Zweiklang“ „Arabischer Frühling“ und „Paar“ geben eindrücklich menschliche Befindlichkeiten wieder und rühren den Betrachter an. Luithlen, die von sich selbst sagt, sie sei keine Landschaftsmalerin, versteht es trotzdem wunderbar, in Bildern Atmosphäre zu vermitteln. „Am Laacher See“ und „Watt“ sind Beispiele hierfür, rätselhaft und mit Brüchen behaftet die „Landschaft im Spiegel“ und die „Hommage an Libeskind“.

Die großformatigen Bilder schmücken passgenau das alte Gewölbe des Historischen Rathauses in der Hochstraße. Stilvolles Ambiente umgab sie bereits an ihrem Entstehungsort, dem Hofgut Nettehammer in Andernach-Miesenheim.

Die Ausstellung ist bis zum 28. Mai während den Bücherei-Öffnungszeiten zu besichtigen. Helmi Tischler-Venter


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