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Nachricht vom 25.02.2014    

„Moving“ gegen Stress

Die Techniker Krankenkasse (TK) hat ihren aktuellen Gesundheitsreport 2013 mit Schwerpunkt Berufstätigkeit, Ausbildung und Gesundheit veröffentlicht. Deutschland ist verhältnismäßig gestresst – so lautet das Fazit. „moving“ – seit 10 Jahren erfolgreiches Präventionskonzept – hat eine für Jedermann anwendbare Methodik entwickelt, um Stress besser Paroli bieten zu können.

Bewegung ist gut gegen Stress. Foto: Wolfgang Tischler

Region. Das innovative Präventionskonzept „moving“ feiert sein 10-jähriges Bestehen. Für das Jubiläumsjahr wurden neben den bestehenden Informationsmaterialien und Trainingsangeboten weitere zukunftsweisende Module zur Entwicklung des „Slow Skill“, also zur Stressregulation entwickelt. Eine essentielle Neuerung ist dabei der Stress-Level-Check, mit dem per Smartphone in 55 Sekunden eine objektive Analyse der individuellen Stressbelastung durchgeführt werden kann. Führende deutsche Unternehmen wie die Deutsche Bahn AG, Philips, BASF, Deutsche Post, Barmer GEK u.v.a. setzen das zukunftsweisende Präventionskonzept „moving“ seit Jahren mit durchschlagendem Erfolg zur Rückenprävention und Stressregulation ein.

Der neu im moving-Programm angebotene Stress-Sensor misst die Herzfrequenzvariabilität - ein wissenschaftlich anerkannter Parameter für die aktuelle Ausgeglichenheit des vegetativen Nervensystems. Die Messung erfolgt in 55 Sekunden per Finger-Clip-Sensor am Smartphone. Durch die leicht nachvollziehbare Ampeleinteilung – grün, gelb, rot – ist sofort ersichtlich, ob man sich gerade als Nervenriese profiliert oder die Batterie schon so leer ist, dass der akute Stresslevel gesenkt werden sollte. Die App mit dem Sensor ist ab März 2014 im moving-Shop erhältlich, Vorbestellungen sind bereits jetzt möglich.

„moving“ bietet aber nicht nur das Analyse-Tool zur Messung der Stressbelastung an, sondern liefert dazu die Methodik, um auf einfache Weise gezielt den individuellen Stresslevel reduzieren zu können.

Frau Ram-Devrient, Expertin für Gesundheitsprogramme und Begründerin von „moving“, bezeichnet die Fähigkeit, auch unter Anforderungen entgegen unserem natürlich angeborenen Stress-Mechanismus zur Ruhe zu kommen, als „SLOW-SKILL“. Mit dem entsprechendem Training ist es für jeden möglich, überall und jederzeit unauffällig seine Anspannung zu reduzieren und das vegetative Nervensystem in Richtung Ruhe zu polen.



Das im Rahmen des Präventionskonzeptes „moving“ entwickelte Stressregulationsmodul „landing“ ist ein effektives und inzwischen vielfach erprobtes „SLOW-SKILL“-Instrument, um dem Stress im Alltag Paroli zu bieten. Moving als „SLOW SKILL“-Training wird durch zertifizierte Trainer des „movingnet“ bundesweit in Unternehmen angeboten.

Damit die guten Vorsätze, immer wieder mal im Alltag einen wirksamen Impuls zur Stressregulation und zur Rückenentlastung einzusetzen, auch nachhaltig umgesetzt werden, wird ebenfalls im März das update der langjährig bewährten moving-Software auf den Markt kommen.

Seit 2008 fördert die Deutschen Bahn u.v.a mit der moving-Software und moving-workshops die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Dr. Gravert, leitender Arzt der Deutschen Bahn AG über das Moving: „Wir haben „moving“ 2008 bei der Deutschen Bahn konzernweit auf allen Arbeitsplatzrechnern eingeführt. Es ist unser größtes und erfolgreichstes Projekt zur Prävention von Rückenbeschwerden im Büro und das neue moving 2 - landing - ist eine hervorragende Ergänzung zur Stressprävention.“

In Deutschland entstehen durch arbeitsbedingte psychische Belastungen und Rückenbeschwerden volkswirtschaftliche Kosten in Milliarden-Höhe. Die Verringerung der stressbedingten Erkrankungen könnte demnach zu Einsparungen von mehreren hundert Millionen Euro führen. Ein ernstzunehmender wirtschaftlicher Faktor – aber für den einzelnen steht mehr auf dem Spiel: seine Gesundheit.

Studien der Johannes-Gutenberg-Universität belegen die hohe Wirksamkeit von „moving“: Nach vier Wochen fühlt sich jeder dritte Anwender ausgeglichener, obwohl er der gleichen Stressbelastung ausgesetzt ist und jeder zweite Anwender hat weniger Rückenverspannungen.


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