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Nachricht vom 18.01.2014    

Wasserrad am Dürrholzer Waldlehrpfad

Der Waldlehrpfad der Gemeinde wird ständig aktualisiert und ergänzt. Neueste Errungenschaft ist ein funktionsfähiges Wasserrad, das am Samstagvormittag, den 18. Januar eingeweiht wurde.

Die neueste Attraktion auf dem Waldlehrpfad in Daufenbach, das Wasserrad, das Strom produziert. Fotos: Wolfgang Tischler

Dürrholz. Hochkarätige Prominenz konnte Bürgermeisterin Anette Wagner zu dem besonderen Anlass begrüßen. Zwar konnte der Fürst zu Wied als Vorsitzender des Naturparks Rhein-Westerwald nicht dabei sein, aber der zweite Spitzenmann, Landrat Rainer Kaul, wanderte bei klarem Winterwetter gern mit. Er ließ sich von den grünen Männern, die jeden Montag Zeit und Arbeit für die Pflege der Anlage aufbringen und dem zuständigen Revierförster Tobias Kämpf die Besonderheiten erläutern. Kaul hielt sogar seinen Kopf hin für ein Foto im Rahmen. Beim Blick durch denselben kann man - ohne Landrat- jahreszeitliche und jährliche Veränderungen im Wald registrieren.

Eine mehrköpfige Delegation aus Kleinmaischeid war zum Spicken gekommen, weil man Ähnliches an der Grillhütte im Isertal gestalten will. Den schönen Panoramablick auf die Gemeinde Muscheid können Bürgermeister Rasbach und Förster Kurz zwar nicht kopieren, aber so nette Ideen wie die Ostfriesenkolonie, den Balancierbaum oder die Laubpyramide lassen sich überall im Westerwald realisieren.

Ebenso wichtig wie die Neuanschaffung ist die konstante Pflege und Kontrolle des Lehrpfades. Diese Leistungen kann eine Gemeinde nicht allein stemmen, es bedarf dazu der Unterstützung von Seiten des Naturparks. Dessen Geschäftsführerin Dr. Friedericke Weber nannte die finanziellen und logistischen Anstrengungen, die ihre Institution unternommen hat und noch zukünftig beabsichtigt.

Förster Tobias Kämpf erläuterte anschaulich, wie die besondere Wegesicherungspflicht an diesem intensiv von Kindergarten- und Schulkindern genutzten Lehrpfad immer wieder größere Räum- und Pflegearbeiten mit Gerät nötig macht.

Die neue Attraktion, ein lustig plätscherndes Wasserrad aus Edelstahl, wird die Kinder künftig mit Sicherheit begeistern. Am Wassererlebnistag, Freitag, den 14. März, wird es seine Belastungsprobe bestehen müssen. Die grünen Männchen werden dann wieder dabei sein, um auf ihr Juwel aufzupassen und den Kindern diese alte umweltfreundliche Technik zur Energiegewinnung nahe zu bringen.

Das Gegenstück zum neuen glänzenden Wasserrad ist eine 400 Jahre alte Eiche, deren genaues Alter mittels Kernbohrung von einem Fachmann untersucht und festgestellt wurde. Das standhafte Naturdenkmal wird auf einer neu erstellten Informationstafel gewürdigt.

Am 27. Juli wird dann in einer großen Festveranstaltung bereits das zehnjährige Jubiläum des Naturlehrpfads gefeiert werden, wie Sigmar Neitzert stolz verkündete. Seit Mai 2004 arbeiteten 40 Leute an dem Projekt, es verursachte 65.000 Euro Kosten und kostet noch immer jährlich 2.000 Euro in der Unterhaltung.

Daher macht es Sinn, dass viele Schulklassen, auch aus Nachbargemeinden, den Naturerlebnispfad Dürrholz und den besonderen Service der netten Männer in den leuchtend grünen Jacken gewinnbringend nutzen. Helmi Tischler-Venter


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Kommentare zu: Wasserrad am Dürrholzer Waldlehrpfad

2 Kommentare

So ein Quatsch, Steuerzahler!
Die zahlreichen Besucher des Naturerlebnispfades kommen aus der ganzen BRD, ja sogar aus Österreich und der Schweiz. Und sie kommen über das ganze Jahr verteilt, sind voll des Lobes und behalten dieses Kleinod aus Dürrholz in bester Erinnerung.
Nicht zu vergessen die Führungen für Kindergärten und Schulklassen aus der Nähe und Umgebung.
Da sind die genannten Kosten ein Klacks gegen.
#2 von Wolf Pracht, am 19.01.2014 um 15:36 Uhr
2000€ Unterhaltung , 65000€ bereits jetzt an Kosten angefallen.
Das Geld kann man besser anlegen.
Man liest nur immer darüber aber wer geht da wirklich überhaupt her?
Über Sponsoren kann man sowas ja machen aber nicht mit Steuergeld und Vetternwirtschaft !
#1 von Steuerzahler, am 19.01.2014 um 13:38 Uhr

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