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Nachricht vom 08.11.2013    

Bundesländer wollen Glyphosat in Hausgärten verbieten

Glyphosat, ein Mittel zur Unkrautbekämpfung, steht im Verdacht, Embryonen zu schädigen und Krebs auszulösen. Gerade in Südamerika, wo Glyphosat großräumig mit dem Flugzeug versprüht wird, häufen sich solche Krankheitsbilder. Das bekannteste Mittel ist als "Round up" im Handel.

Sie ist zum Beispiel oft unerwünscht und wird mit Glyphosat bekämpft. Foto: Wolfgang Tischler

Region. „Der BUND begrüßt den Beschluss der Bundesländer zum Verbot von Glyphosat in Hausgärten und kurz vor der Ernte. Jetzt ist die Bundesregierung gefragt“, sagt Harry Neumann der Landesvorsitzende aus Hachenburg.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Rheinland-Pfalz begrüßt, dass eine große Mehrheit im Bundesrat sich für das Verbot des gesundheitsschädlichen Pestizids Glyphosat in Klein- und Hausgärten sowie kurz vor der Ernte ausgesprochen hat. Glyphosat ist eine biologisch wirksame Hauptkomponente einiger Breitbandherbizide und wird seit über 30 Jahren weltweit zur Unkrautbekämpfung eingesetzt.

Eine Studie des BUND hatte gezeigt, dass Glyphosat bereits häufig im Menschen nachgewiesen werden kann. In 70 Prozent der für die Studie untersuchten Urinproben aus Deutschland konnte Glyphosat nachgewiesen werden.
„Ein grundlegendes Verbot in privaten Gärten und vor der Ernte wäre ein erster wichtiger Schritt, um die Belastung von Mensch und Natur zu senken. Nun ist die Bundesregierung gefragt. Wir erwarten, dass sie das Verbot zügig umsetzt“, fordert Harry Neumann, BUND Landesvorsitzender. Um diese Forderung zu bekräftigen, können Bürgerinnen und Bürger im Rahmen einer Onlinekampagne des BUND einen Aufruf an die Bundeskanzlerin unterzeichnen. Die Kampagne ist über die Homepage des BUND Rheinland-Pfalz zu erreichen: www.bund-rlp.de.


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