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Nachricht vom 28.08.2013    

2T - Gewaltige Bilder in der Brücke von Remagen

In die schwarzen Brückentürme am südlichen Ortsrand von Erpel ist wieder einmal Leben eingekehrt. Seit dem 17. August und noch bis zum 21. September zeigt der Kunstverein antiFORM e.V. dort „Gewaltige Bilder“ – eine multimediale Kunstausstellung von 20 Künstlerinnen und Künstlern aus Alfter, Bad Honnef, Basel, Berlin, Bochum, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Hokkaido, Koblenz, Köln, Osaka, Stockholm und Stuttgart.

In den Brückentürmen von Erpel befassen sich 20 Künstler mit Gewalt und gewaltigen Bildern. An der Aussenseite hängt ein überdimensionales Porträt von Heinz Schwarz aus Leutesdorf, der den Krieg an der Brücke erlebte und später Innenminister von Rheinland-Pfalz wurde.

Es sind Bildhauer, Lyriker, Maler, Musiker, Performance-, Streetart-, Videokünstler und Zeichner. Manche Arbeiten befassen sich tatsächlich mit Gewalt, andere sind nur deshalb gewaltig, weil sie einfach sehr groß sind.
Gleich am Eingang präsentiert der Künstler Wolfgang Krell den Besuchern sein sieben Meter hohes Bild eines Wehrmachtssoldaten in grauer Uniform, mit einem rot gemalten Sturmgewehr. Unter dem Helm ein Fragezeichen – statt eines Gesichts. Fragen an den Ort, an die Geschichte des militärischen Bauwerkes.

Die Ludendorff-Brücke wurde gebaut, um den Transport der deutschen Truppen nach Frankreich zu beschleunigen, doch erst 1918 fertiggestellt. Bekannt wurde sie als „Brücke von Remagen“ durch ihre kriegswichtige Rolle, die sie zum Ende des Zweiten Weltkrieges beim Vormarsch der US-Armee spielte. Es gab weit und breit nur noch diese Brücke, über die Amerikaner von der Eifel in den Westerwald gelangen konnten.




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Öffnungszeiten: Donnerstag – Samstag: 14.00 – 18.00 Uhr, Sonntag: 12.00 – 18.00 Uhr. Der Eintritt in die Ausstellung kostet drei Euro für Erwachsene ab 18, Kinder und Jugendliche bis 17 haben freien Eintritt.

Fragen und Diskussion
Am 1. und 2. September geht es hier um den Umgang mit Gewalt in den Medien.
Wie gehen wir mit medialen Grausamkeiten um? Was kann die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien tun? Wie können sich Eltern angemessen verhalten? Was ist überhaupt jugendgefährdend?
Diese Fragen beantworten leitende Mitarbeiter der Bundesprüfstelle im Rahmen der Ausstellung 2T in den Brückentürmen von Erpel am Freitag, dem 30. August, um 19 Uhr und am Sonntag, dem 1. September, um 12 Uhr. Der Eintritt zu diesen Veranstaltungen ist frei.


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