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Nachricht vom 17.04.2013    

Oberdreis und Rüscheid neue Schwerpunktgemeinden der Dorferneuerung

Die Ortsgemeinden Oberdreis und Rüscheid sind zwei neue Schwerpunktgemeinden der Dorferneuerung im Landkreis Neuwied. Das Ministerium des Inneren und für Infrastruktur hat im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms 2013 20 neue Schwerpunktgemeinden anerkannt.

Freuten sich über die Anerkennungsurkunden der zwei neuen Schwerpunktgemeinden im Landkreis Neuwied (von rechts): 1. Reihe: Hans-Werner Breithausen, Volker Mendel, Innenminister Roger Lewentz, Achim Hallerbach, Dieter Klein-Ventur (Ortsbürgermeister Oberdreis), Margit Rödder-Rasbach (Dorferneuerungsbeauftragte Kreis Neuwied), 2. Reihe: Heike Schmitz (2.v.r., Ortsbürgermeisterin Rüscheid) sowie weitere Vertreter der Verbandsgemeindeverwaltungen Rengsdorf und Puderbach, Beigeordnete der Ortsgemeinden Rüscheid und Oberdreis sowie Arbeitskreismitglieder in der Dorferneuerung aus Rüscheid. Foto: Melanie Bauer

Innenminister Roger Lewentz überreichte im ZDF-Konferenzzentrum in Mainz die Anerkennungsschreiben als neue Investitions- und Maßnahmenschwerpunkte in der Dorferneuerung an die Kommunen. Ziel der Schwerpunktbenennung, die für die Dauer von sechs Jahren erfolgt, ist die verstärkte Förderung einer nachhaltigen Dorfentwicklung sowie struktur- und funktionsverbessernder Maßnahmen zur Innenentwicklung.

„Insbesondere die Umnutzung leer stehender Bausubstanz im Ortskern zur Stärkung und Widerbelebung der Ortskerne stehtim Mittelpunkt der künftigen Dorferneuerungsmaßnahmen,“ betont der Erste Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach. Ebenfalls die Maßnahmen zur Sicherung der Grundversorgung und der sozialen Daseinsvorsorge, die mit einem aktiven Beteiligungsprozess der Dorfbewohner einhergehen sollen, sind verstärkt zu entwickeln.

„Bei vielen privaten Maßnahmen handele es sich um Umnutzungsmaßnahmen leerstehender Bausubstanz, die insbesondere der kostengünstigen Wohnraumschaffung für junge Familien im Ortskern dienten,“ ergänzt Hallerbach.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, für die neuen Schwerpunktgemeinden im Rahmen einer Dorfmoderation einen umfassenden Beteiligungsprozess durchzuführen und das Dorferneuerungskonzept fortzuschreiben. „Damit können wir ein zukunftsfähiges Leitbild für den Ort entwickeln sowie eine qualifizierte Bauberatung für private und öffentliche Bauherrn ermöglichen“, ist sich Ortsbürgermeisterin Heike Schmitz von der Ortsgemeinde Rüscheid sicher.



„Nur wer mitbestimmen und mitgestalten darf, identifiziert sich mit der geleisteten Arbeit und übernimmt Verantwortung“, so der Oberdreiser Ortsbürgermeister Dieter Klein-Ventur, der mit seinem Gemeinderat neue Ideen entwickeln möchte.

Die Bürgermeister Volker Mendel und Hans-Werner Breithausen gratulierten ihren beiden Gemeinden für die offizielle Anerkennung und sagten die Unterstützung der Verwaltung zu. „Mit der Anerkennung als Schwerpunktgemeinde ist eine Art Selbstverpflichtung verbunden, sich der Dorferneuerung im besonderen Maße anzunehmen“, betonen die beiden Verbandsgemeindechefs.

Fast 90 Prozent der Gemeinden im Land hätten weniger als 2.000 Einwohner und seien dem ländlichen Raum zuzurechnen. Mittlerweile hätten rund 80 Prozent der Gemeinden ein Dorferneuerungskonzept erarbeitet. „Erfreulich ist dabei die Bereitschaft der Gemeinden, ihre Konzepte fortzuschreiben und der aktuellen Entwicklung und Veränderungen anzupassen. Die Dorferneuerung hat sich zu einer der größten Bürgerinitiativen des Landes entwickelt“, so Innenminister Roger Lewentz.


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