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Nachricht vom 22.01.2013    

Beirat für behinderte Menschen konstituiert sich in Neuwied

Nichts ohne uns über uns. Mehr Mitsprache für Menschen mit Behinderung. Petra Grabis ist Vorsitzende des Beirates zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Landkreis Neuwied.

Behindertenbeauftragte Andrea Oosterdyk, Helmut Hecking, Jörg Niebergall, Beigeordneter Udo Franz, Vorsitzende Petra Grabis, Büroleiter Manfred Thran, Helmut Hellwig, Kristina Münstermann, Guido Kempkens, Hans Werner Kaiser, Berthold Scharrenbach, Ute Starrmann, Kornelia Valerius, Gert Winkelmeier, Sybille Hofmann, Landrat Rainer Kaul, vorne Gerhard Flatt (v.l.), nicht im Bild Geschäftsführer Michael Hirsch.

Neuwied. Der 16-köpfige Beirat zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Landkreis Neuwied hat seine Arbeit aufgenommen. In der konstituierenden Sitzung unter Vorsitz von Landrat Rainer Kaul wählten die neun stimmberechtigten Mitglieder Petra Grabis einstimmig zu ihrer Vorsitzenden.

Petra Grabis vertritt die Selbsthilfegruppen in Stadt und Kreis Neuwied und ist daneben im Landesverband der Lebenshilfe aktiv. Ihr zur Seite stehen Kristina Münstermann als stellvertretende Vorsitzende, die vom Verein Menschen mit Behinderung entsandt wurde, sowie Hans Werner Kaiser, als Vertreter des VdK-Kreisverbandes und Guido Kempkens aus Erpel. Der Beirat ist fachlich dem Sozialdezernat unter der Leitung von Beigeordneten Udo Franz zugeordnet. Als Geschäftsführer wird Michael Hirsch, stellvertretender Leiter der Sozialabteilung, die Arbeit des Beirates unterstützen.

Nach den Wahlmodalitäten und der Verpflichtung der Mitglieder übergab Landrat Kaul der neu gekürten Vorsitzenden die Sitzungsleitung und gratulierte sehr herzlich. „Der Beirat wurde ins Leben gerufen, um nach Verabschiedung der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung in Deutschland im Jahre 2009 deren Gleichstellung, Selbstbestimmung und Teilhabe in unserem Landkreis und den dazugehörenden Kommunen noch stärker als bisher voranzutreiben.“ gab Landrat Kaul dem neuen Beirat mit auf den Weg und wies darauf hin, dass die Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung eine Querschnittsaufgabe sei, die nahezu jeden Lebensbereich betreffe wie beispielsweise Arbeit, Mobilität, Bildung, Barrierefreiheit, Freizeit, Kultur und Wohnen.



„Mir ist wichtig, dass Menschen mit Behinderung in Planungen, von denen sie betroffen sind, eingebunden werden. Nur so kann die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung positiv begleitet werden. Daher wünsche ich mir den Dialog zwischen Nichtbetroffenen und Betroffenen, sozusagen als Motor, damit die gleichberechtigte Teilhabe und eine selbstbestimmte Lebensführung ermöglicht werden kann“, fasste Vorsitzende Petra Grabis die Zielsetzung des Beirates zusammen.


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