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Nachricht vom 29.11.2013    

Fast 2.000 Autos zu schnell auf der L 264 bei Harschbach

Harschbach. 1.766 zu schnell fahrende Autos an 19 Tagen gingen der Polizei bei Geschwindigkeitskontrollen in Höhe der Fahrrad-Cross-Strecke in die Radarfalle. Die Straße in diesem Bereich gehört zu einem Unfallhäufungsschwerpunkt im Kreis Neuwied.

Gerade bei den Unfällen mit Personenschäden ist überhöhte Geschwindigkeit nach wie vor die Hauptunfallursache Nr. Eins. Bei über 37 Prozent der Unfälle mit Personenschaden im Polizeipräsidium Koblenz im ersten Halbjahr 2012 lag überhöhte Geschwindigkeit als Ursache zu Grunde. Im ersten Halbjahr 2011 lag der Anteil noch bei 35 Prozent.

Die Zentralstelle für Unfalluntersuchung des Landesbetriebs Mobilität hat landesweit 39 Stellen und Streckenabschnitte im Straßennetz identifiziert, an denen es in den Jahren 2009-2011 zu einer Häufung von geschwindigkeitsbedingten Unfällen kam, bei denen Personen verletzt oder gar getötet wurden. 17 dieser Stellen liegen im Präsidialbereich Koblenz.

Viele dieser Stellen wurden zwischenzeitlich in enger Zusammenarbeit zwischen den Straßenverkehrsbehörden und der Polizei durch bauliche Maßnahmen oder durch das Aufstellen einer verkehrsregelnden Beschilderung entschärft. Letztlich verblieben präsidialweit sieben unfallträchtige Stellen im Fokus, an denen seit Anfang Oktober intensiviert Geschwindigkeitskontrollen durch die Verkehrsdirektion Koblenz in Zusammenarbeit mit den zuständigen Polizeiinspektionen durchgeführt werden.




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Ziel ist es hierbei, an diesen Stellen eine Verhaltensänderung bei den Verkehrsteilnehmern herbeizuführen, um geschwindigkeitsbedingte Unfälle weitestgehend zu vermeiden.
Im Bereich der Polizeiinspektion Straßenhaus handelt es sich hierbei um die Unfallhäufungslinie auf der Landesstraße 264 zwischen Harschbach und Puderbach. Unmittelbar vor dieser Häufungslinie befindet sich eine Fahrrad-Cross-Anlage, die zu einem erhöhten Aufkommen an Radverkehr insbesondere auch von Kindern und Jugendlichen geführt hat.

Aus Gründen der Verkehrssicherheit, insbesondere des kreuzenden Radverkehrs, wurde zurückliegend die Geschwindigkeit aus Richtung Puderbach auf 50 Stundenkilometer reduziert und in die Geschwindigkeitsmessungen einbezogen. Insgesamt wurden an 19 Tagen Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. 10.862 Kraftfahrzeuge durchfuhren die Messstelle. Davon wurden 1.766 wegen zu schnellen Fahrens beanstandet.

Die Polizeiinspektion Straßenhaus wird auch weiterhin Geschwindigkeitskontrollen in diesem Streckenbereich durchführen.


Lokales: Puderbach & Umgebung
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