Pressemitteilung vom 18.09.2026 
Ellen Demuth im Dialog über die medizinische Ausrichtung des Franziskus Krankenhauses Linz
Bei einem Besuch im Franziskus Krankenhaus Linz diskutierte Ellen Demuth, Bundestagsabgeordnete, gemeinsam mit lokalen Vertretern über die zukünftige medizinische Ausrichtung des Hauses. Der Fokus lag auf der Zuweisung von Leistungsgruppen, die ab dem 1. Januar 2027 wirksam werden sollen.
Linz am Rhein. Bundestagsabgeordnete Ellen Demuth hat gemeinsam mit dem Beigeordneten der Verbandsgemeinde Linz am Rhein, Detlef Nonnen, das Franziskus Krankenhaus Linz besucht. An dem ausführlichen Austausch mit Geschäftsführer Thomas Werner nahm auch Dr. Hartmut Münzel, Vorsitzender der Angela von Cordier-Stiftung, teil. Im Mittelpunkt stand die geplante Zuweisung der Leistungsgruppen und damit die künftige medizinische Ausrichtung des Hauses. Leistungsgruppen legen fest, welche medizinischen Leistungen einem Krankenhausstandort zugewiesen werden. Sie sind unter anderem an Vorgaben zu Personal, fachlicher Expertise und Infrastruktur gebunden. Die Zuweisungen sollen zum 1. Januar 2027 wirksam werden.
"Das Franziskus Krankenhaus ist für die medizinische Versorgung unserer Region von großer Bedeutung. Ich begleite das Haus seit Jahren und werde mich dafür einsetzen, dass seine tatsächliche Leistungsfähigkeit bei der endgültigen Entscheidung um die Leistungsgruppen berücksichtigt wird. Wenn Voraussetzungen erfüllt werden und qualifiziertes Personal dauerhaft zur Verfügung steht, muss dies in die endgültige Entscheidung auf Landesebene einfließen", sagt Demuth.
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Das Franziskus Krankenhaus behandelt aktuell rund 6.000 Fälle pro Jahr. Nach der Schließung des Krankenhauses Maria Stern in Remagen ist Linz neben dem Cura Krankenhaus in Bad Honnef der einzige Krankenhausstandort entlang des Rheins zwischen Neuwied und Bonn und soll auch künftig die Grund- und Regelversorgung in der Region sichern. Dazu gehören insbesondere die Innere Medizin, die Allgemeinchirurgie sowie Orthopädie und Unfallchirurgie.
Auch der Neubau des OP-Bereichs schreitet voran. Demuth hatte sich bereits in den vergangenen Jahren für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Standortes eingesetzt: "Nach den schwierigen vergangenen Jahren braucht das Krankenhaus eine verlässliche Perspektive. Eine gute stationäre Versorgung vor Ort ist für die Menschen in Linz und der gesamten Region wichtig. Deshalb werde ich den weiteren Prozess eng begleiten", erklärt Demuth abschließend. (PM/bearbeitet durch Red)
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