Pressemitteilung vom 16.09.2026 
Mehr Geld für Beamte - Landtag beschließt Besoldungserhöhung
In Rheinland-Pfalz dürfen sich Beamte über eine Gehaltserhöhung freuen. Die Entscheidung des Mainzer Landtags ist ein Zeichen der Anerkennung für die Leistungen im öffentlichen Dienst.
Mainz. Die rheinland-pfälzischen Beamten erhalten mehr Geld, nachdem der Landtag in Mainz mit großer Mehrheit dem Gesetzentwurf zur Übertragung des bereits beschlossenen Tarifergebnisses zugestimmt hat. Lediglich die Grünen-Fraktion enthielt sich der Stimme. Finanzministerin Doris Ahnen (SPD) sowie mehrere Abgeordnete betonten die Notwendigkeit dieser Maßnahme als Ausdruck von Wertschätzung für die Arbeit der Mitarbeitenden im öffentlichen Dienst. "Die Erhöhung der Besoldung zeigt, dass sich die Beschäftigten auf ihren Dienstherren verlassen können", erklärte die Finanzministerin.
Mehrstufige Erhöhung
Die Bezüge der Beamten sowie der Versorgungsempfänger in Rheinland-Pfalz werden rückwirkend zum April dieses Jahres um 3,3 Prozent angehoben. Im kommenden Jahr, ab dem 1. März, erfolgt eine weitere Steigerung um 2 Prozent, gefolgt von einer Erhöhung um 1 Prozent zum 1. Januar 2028. Diese Anpassungen betreffen laut Finanzministerium rund 145.000 direkte und indirekte Landesbeamte, Versorgungsempfänger, Richter sowie Anwärter.
Kosten in dreistelliger Millionenhöhe
Das Übertragen des Tarifergebnisses wird den Landeshaushalt nach Angaben des Finanzministeriums in diesem Jahr mit etwa 166 Millionen Euro belasten. Für das nächste Jahr sind Kosten von rund 337 Millionen Euro vorgesehen, während im Jahr 2028 etwa 431 Millionen Euro eingeplant sind, was entsprechende Folgewirkungen für die kommenden Jahre nach sich zieht. (dpa/bearbeitet durch Red)
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