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Pressemitteilung vom 16.09.2026    

Plastikmüll im Blick: Grüne verbinden Filmabend mit Rhine-Clean-Up

Mit zwei aufeinander abgestimmten Aktionen haben Grüne aus der Region die weltweite Plastikflut ins Bewusstsein gerückt. Auf eine Dokumentation samt Diskussionsrunde in Asbach folgte eine Reinigungsaktion am Rheinufer in Unkel. Das Zusammenspiel aus Analyse und Handeln fand großen Zuspruch.

(Foto li.: Thomas Schmidt / Foto re.: Thorben Thieme)

Asbach/Unkel. Die Grüne Jugend, der Kreisverband Neuwied sowie der Ortsverband Asbach widmeten sich in der vergangenen Woche dem Themenfeld Abfall und Plastikbelastung. Die Akteure stellten den Konsequenzen der globalen Kunststoffherstellung und des Konsums im Rahmen einer Filmvorführung handfestes Engagement am Flussufer gegenüber.

Dokumentation "Plastic Planet" und offene Podiumsdiskussion
In Asbach zog die Vorführung des Films "Plastic Planet" ein breites Publikum an. Das gezeigte Werk veranschaulichte die vielfältigen Folgen, die der stetig wachsende Plastikeinsatz für Natur, Gesundheit und das gesellschaftliche Zusammenleben nach sich zieht. Im Anschluss entwickelte sich auf dem Podium ein lebendiger Meinungsaustausch. Daran wirkten eine Vertreterin der Nachwuchsorganisation, ein Wissenschaftler sowie Thomas Schmidt als Grüner Anwärter auf das Amt des Verbandsgemeindebürgermeisters in Unkel mit, während sich auch die Gäste mit Wortmeldungen einbrachten.

Lea Kretzschmar von der Grünen Jugend stellte fest, dass die Thematik zahlreiche Menschen bewege. Es gehe mittlerweile um weit mehr als um den Verzicht auf eine einzelne Plastiktüte, vielmehr müssten die Gesamtauswirkungen des Verbrauchs analysiert werden.

Praktischer Einsatz beim Rhine-Clean-Up in Unkel
Wenige Tage später mündeten die Gespräche in eine handfeste Aktion. Freiwillige reinigten beim Rhine-Clean-Up die Uferbereiche in Unkel und sammelten dabei erhebliche Abfallmengen ein. Bei der Sammlung traten die Ausmaße der Landschaftsverschmutzung deutlich zutage, da neben herkömmlichem Restmüll und Verpackungen auch zahlreiche Kunststofffragmente geborgen wurden.



Thomas Schmidt erläuterte, dass das Aufsammeln des Unrats in der Landschaft und an den Uferzonen die Problematik in einer ganz anderen Schärfe spürbar mache. Man dürfe die Bereinigung nicht anderen überlassen, sondern müsse direkt vor Ort anpacken und parallel durch politische Weichenstellungen Müll vermeiden sowie Wertstoffe im Kreislauf halten.

Zusammenwirken von Aufklärung und Bürgerengagement
Für die Partei Bündnis 90/Die Grünen im Kreis Neuwied bilden Umweltaspekte und aktiver Einsatz vor Ort eine Einheit. Die beiden Vorhaben hätten sich ideal ergänzt, da man zunächst die Hintergründe der Abfallflut beleuchtet und im nächsten Schritt selbst eingegriffen habe. Beides sei unverzichtbar, um ein Bewusstsein zu schaffen und Verantwortung zu demonstrieren. Die Organisationen bedankten sich bei allen Beteiligten, die durch ihre Unterstützung ein Zeichen für einen achtsamen Umgang mit der Umwelt gesetzt haben. (PM/bearbeitet durch Red)


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