Pressemitteilung vom 14.09.2026 
Koblenzer Polizei zieht Bilanz: Weniger Poser, aber erhebliche Geschwindigkeitsverstöße
Die Polizeidirektion Koblenz führte gezielte Kontrollen im Bereich der Tuner-, Poser- und Raserszene durch. Unterstützt von der Verkehrsdirektion Koblenz und der Zentralen Bußgeldstelle Speyer, lag der Fokus auf der Überprüfung technischer Fahrzeugveränderungen und Geschwindigkeitsüberschreitungen. Die Ergebnisse der Kontrollen zeigen sowohl positive Entwicklungen als auch weiterhin bestehende Probleme.
Koblenz. Das Tuning-Kontrollteam der Polizeidirektion Koblenz führte am Wochenende (12. und 13. September) umfangreiche Kontrollen im Großraum Koblenz durch. Dabei legten die Beamten besonderen Wert auf die Überprüfung von Fahrzeugen mit technischen Veränderungen. Die meisten der kontrollierten Fahrzeuge wiesen legale Umbauten auf, was zu einer insgesamt positiven Bilanz führte. Zudem war ein Rückgang der typischen Poserverstöße im Stadtgebiet zu verzeichnen.
Trotzdem gab es mehrere Verstöße: In drei Fällen führten nicht zulässige technische Veränderungen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis, was eine Weiterfahrt verhinderte. Zehn Poserverstöße wurden geahndet. Besonders auffällig waren jedoch die Geschwindigkeitsüberschreitungen. Alle erfassten Verstöße lagen in einem Bereich, in dem ein Fahrverbot droht. Ein Fahrer wurde bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h mit 171 km/h gemessen. Ihn erwarten nun ein Bußgeld, Punkte im Fahreignungsregister und ein mehrmonatiges Fahrverbot.
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Die Polizei Koblenz plant, ihre Kontrollen fortzusetzen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und andere Verkehrsteilnehmer zu schützen. Dabei stehen neben unzulässigen technischen Veränderungen und vermeidbarem Lärm insbesondere erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen im Fokus. (PM/KI/Red)
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