Pressemitteilung vom 28.08.2026 
Bundesweiter Warntag: Neuwied testet Alarm- und Einsatzpläne
Am 10. September um 11 Uhr wird der bundesweite Warntag auch im Kreis Neuwied durchgeführt. Dabei werden die Sirenen getestet und Lautsprecherdurchsagen entlang der Wied vorgenommen. Der Landkreis nutzt diesen Tag, um seine Alarm- und Einsatzpläne auf den Prüfstand zu stellen.
Kreis Neuwied. Am Donnerstag, dem 10. September 2026, um 11 Uhr, beteiligt sich der Landkreis Neuwied am bundesweiten Warntag. Gemeinsam mit den Verbandsgemeinden und der Stadt Neuwied wird der "Alarm- und Einsatzplan Warnung der Bevölkerung" getestet. Landrat Achim Hallerbach erklärt: "Auf unserer Arbeitsliste steht das Thema 'Bevölkerungsschutz' ganz oben. Um unserer Verantwortung gerecht zu werden und für den Fall der Fälle gerüstet zu sein, haben wir proaktiv bereits einiges auf den Weg gebracht. Bis hierhin sind 116 Sirenen installiert worden, aktuell sind konkret 22 Sirenen in den Verbandsgemeinden Asbach, Rengsdorf-Waldbreitbach und Puderbach vorgeplant, die voraussichtlich innerhalb der nächsten acht bis zwölf Wochen je nach Standort aufgebaut werden. Die Verbandsgemeinde Bad Hönningen und die Stadt Neuwied sind bereits voll ausgebaut. Schritt für Schritt entsteht so ein Netz von rund 180 Sirenen im gesamten Kreisgebiet." Er fügt hinzu: "Ein Warntag ist wie ein Training, das uns zeigt, inwieweit wir fit für den Ernstfall sind und wo wir noch besser werden können."
Vom Bund werden über das Modular Warnsystem (MoWaS) Cell-Broadcast und die Warn-Apps Nina und Katwarn aktiviert. Auf kommunaler Ebene werden alle bisher installierten Sirenen zentral ausgelöst. Zusätzlich erfolgen Lautsprecherdurchsagen entlang der Wied ab Kodden flussabwärts bis zur Mündung bei Irlich. Diese Maßnahmen dienen dazu, die Aufmerksamkeit der Bevölkerung zu gewinnen und sie anzuhalten, sich über Radio, Warn-Apps oder Internetseiten weiter zu informieren.
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Der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises Neuwied, Holger Kurz, erläutert: "Den Warntag wollen wir dazu nutzen, das Zusammenspiel der verschiedenen Alarm- und Einsatzpläne, wie in diesem Fall Warnung und Hochwasser, zu üben." Das Herzstück des Plans ist die Aufteilung des Kreisgebietes in über 350 Warnbezirke. Die Einsatzleitung legt fest, welche Bezirke mit welchem Durchsagetext gewarnt werden sollen. Diese Abläufe müssen geübt werden, wozu der Warntag eine ideale Gelegenheit bietet.
Landrat Hallerbach betont die Wichtigkeit der Rückmeldungen aus der Bevölkerung zur Verbesserung der Lautsprecherdurchsagen. Unter einem bereitgestellten Link kann ein Fragebogen ausgefüllt werden. Der Sirenenaufbau soll bis 2027 abgeschlossen sein, ergänzt durch mobile Lautsprecheranlagen. PM/Red
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