Pressemitteilung vom 26.08.2026 
Land fördert Modernisierung des OP-Bereichs in Dierdorf mit 15,6 Millionen Euro
Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt die Modernisierung und Erweiterung des Operationsbereichs am Krankenhausstandort Dierdorf mit Fördermitteln in Millionenhöhe. Das Vorhaben zählt zu den größten Bauprojekten der Klinik und soll im laufenden Betrieb realisiert werden.
Dierdorf. Gesundheitsminister Clemens Hoch hat einen Förderbescheid des Landes Rheinland-Pfalz über rund 15,6 Millionen Euro an Vertreter des Evang. Klinikums Westerwald überreicht. Die Zuwendung fließt in den Umbau und die Erweiterung des rund 30 Jahre alten Operationsbereichs am Standort Dierdorf, um die medizinische Notfall- und Regelversorgung in der Region langfristig zu sichern. Das gesamte Investitionsvolumen des Projekts beläuft sich auf rund 19 Millionen Euro.
Dritter Operationssaal und moderne Infrastruktur
Die Baumaßnahme sieht einen Anbau für einen dritten Operationssaal vor. Parallel dazu werden die technische Infrastruktur, die Medizintechnik und der Brandschutz umfassend erneuert. Ziel der Maßnahmen ist es, die baulichen und räumlichen Voraussetzungen an aktuelle Anforderungen anzupassen, Arbeitsabläufe zu optimieren und die Behandlungsqualität für Patienten weiter anzuheben.
Sechs Bauabschnitte im laufenden Krankenhausbetrieb
Die Arbeiten sind auf einen Zeitraum von rund dreieinhalb Jahren angelegt und gliedern sich in sechs Bauabschnitte. Um den Betrieb nicht zu unterbrechen, wird zunächst über den Neuanbau zusätzliche Fläche geschaffen. Erst danach erfolgt die Ertüchtigung des Bestands, sodass während der gesamten Bauzeit bis zu drei Säle für operative Eingriffe zur Verfügung stehen.
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Stimmen zur Zukunftsinvestition und regionalen Versorgung
Gesundheitsminister Clemens Hoch hob die Rolle der Klinik als wichtigen regionalen Versorger hervor. Vor dem Hintergrund aktueller Veränderungen und Insolvenzen in der Krankenhauslandschaft des Gebiets Mittelrhein-Westerwald übernehme das Haus Verantwortung bei der Sicherstellung der Grundversorgung.
Der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Rolf-Peter Leonhardt, bezeichnete die Landesförderung als motivierendes Signal und wichtigen Beitrag zur Standortsicherung. Geschäftsführer Guido Wernert betonte, dass neben modernen Strukturen für Patienten auch verbesserte Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten entstünden. Oberstes Ziel bleibe die verlässliche Versorgung bei möglichst geringen Beeinträchtigungen während der Bauphase. (PM/KI/Red)
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