Pressemitteilung vom 09.08.2026 
Aktualisiert: Vom ruhigen Wochenende zur Körperverletzung - Rhein in Flammen 2026 in Koblenz
Das Event "Rhein in Flammen" lockte auch im Jahr 2026 zahlreiche Besucher nach Koblenz. Trotz der Absage des traditionellen Schiffskonvois verlief das Wochenende größtenteils friedlich. Doch in der Nacht zum Sonntag (9. August 2026) kam es zu einigen Vorfällen.
Koblenz. Der Freitagabend (7. August 2026), an dem unter anderem Musikacts am Deutschen Eck zahlreiche Besucher zur Veranstaltung "Rhein in Flammen" anzogen, verlief polizeilich ohne besondere Zwischenfälle. Am Samstagabend (8. August 2026) fand "Rhein in Flammen" mit einer Drohnenshow und einem Höhenfeuerwerk ihren Höhepunkt. Rund 80.000 Gäste trotzten der Absage des Schiffskonvois aufgrund des Niedrigwassers im Rhein. Der Abend verlief aus polizeilicher Sicht ruhig. Das abgestimmte Verkehrskonzept zwischen Stadt, Veranstalter und Polizei führte nur zu vorübergehenden Verkehrsbeeinträchtigungen, die bei der großen Besucherzahl nicht vollständig vermeidbar waren. Die Park&Ride-Möglichkeiten waren vollständig ausgelastet.
Bis Mitternacht wurde lediglich ein Fall von Körperverletzung gemeldet, und eine Person musste präventiv in Gewahrsam genommen werden. Gegen 17.45 Uhr ging eine Meldung über eine Person mit einer Schusswaffe im Bereich des Forums Mittelrhein ein. Diese stellte sich als Spielzeugwaffe heraus, und der Verantwortliche muss mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen. Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für Personen. Auch in den regionalen Abschnitten in Lahnstein und Boppard blieb es störungsfrei. Die Wasserschutzpolizei unterstützte einmal den Rettungsdienst bei einem medizinischen Notfall auf einem Schiff.
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In der Nacht zum Sonntag (9. August 2026) verlagerte sich das nächtliche Treiben ins Stadtgebiet, insbesondere in den Altstadtbereich. Dort kam es zu mehreren körperlichen Auseinandersetzungen. Insgesamt wurden sechs Strafanzeigen wegen Körperverletzung erfasst, jedoch gab es keine schwereren Verletzungen. Drei Personen mussten zur Verhinderung weiterer Taten im polizeilichen Gewahrsam verbleiben. In vielen Fällen war erhöhter Alkoholkonsum ein Mitauslöser für die Auseinandersetzungen. (PM/KI/Red)
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