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Pressemitteilung vom 06.08.2026    

Dauerhafte Trockenheit in Deutschland: Natur und Landwirtschaft stark betroffen

Der Sommer 2026 bringt in weiten Teilen Deutschlands extreme Trockenheit mit sich. Besonders der Süden leidet unter den Folgen ausbleibender Niederschläge. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor den Auswirkungen auf die Natur und die Landwirtschaft.

Symbolfoto (Foto: Pixabay)

Offenbach. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet von einer ungewöhnlich starken Austrocknung der Böden in Deutschland, insbesondere im Süden. Diese Entwicklung ähnelt den Dürrejahren 2018 und 2022, wobei die südliche Mitte und der Süden des Landes besonders betroffen sind. Lange Phasen ohne nennenswerten Niederschlag und hohe Temperaturen haben zu einer erheblichen Bodentrockenheit geführt.

Seit März verzeichnet fast ganz Deutschland unterdurchschnittliche Niederschlagsmengen. Besonders betroffen sind Regionen von der Pfalz über Rheinhessen bis nach Unterfranken, wo weniger als 150 Liter Regen pro Quadratmeter fielen. Lediglich in einigen Gebieten vom Münsterland bis zum Erzgebirge und nahe der Nordsee waren die Regenmengen durchschnittlich. Das aktuelle hydrologische Jahr ist eines der trockensten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1882. (PM/KI/Red)


Mehr dazu:   Wetter  
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