Neuwieder Hospizverein erweitert Angebote zur Trauerbegleitung
Der Neuwieder Hospizverein zieht um und schafft damit neue Möglichkeiten für die Trauerbegleitung. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung wurden wichtige Weichen gestellt, um den steigenden Bedarf an Unterstützung zu decken.
Neuwied. Der Neuwieder Hospizverein hat sich auf seiner Mitgliederversammlung für die Zukunft gerüstet. Angesichts der wachsenden Nachfrage nach Trauerbegleitung plant der Verein den Umzug in größere Räumlichkeiten am Sohler Weg 34 ab August. Diese Veränderung soll es ermöglichen, den Betroffenen einen geschützten Raum für Beratung und Begegnung zu bieten.
Hans-Peter Knossalla wurde als Vorsitzender des Vereins bestätigt. Mit ihm wurden Egon Radermacher als zweiter Vorsitzender und Dr. Ingrid Stollhof als Schriftführerin erneut gewählt. Ingrid Steyer übernimmt das Amt der Schatzmeisterin, während Christiane Freymann als Beisitzerin neu im Vorstand ist. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Ingrid Schweizer, Susanne Isaak-Mans und Jenny Jung wurden von Knossalla mit Dank verabschiedet.
Ein zentraler Punkt der Versammlung war die Trauerbegleitung. Koordinatorin Beate Christ berichtete über die Arbeit der 16 ehrenamtlichen Trauerbegleiterinnen, die im vergangenen Jahr 267 Menschen betreuten. Neue Trauergruppen für Eltern von Sternenkindern und junge Erwachsene wurden gegründet, um den Bedürfnissen der Betroffenen besser gerecht zu werden. Vier neue Ehrenamtliche wurden qualifiziert, um das bestehende Team zu unterstützen.
Der Umzug in die neuen Räume sei mehr als nur ein Ortswechsel, betonte Knossalla. Er biete die Chance, die Angebote weiterzuentwickeln und noch mehr Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu begleiten. Der Verein sieht dies als wichtigen Schritt, um auch künftig in Kooperation mit dem Ambulanten Hospiz und dem Rhein-Wied-Hospiz Menschen im Landkreis Neuwied zu unterstützen. Red
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