Landrat Hallerbach stellt einiges zur Schulentwicklung im Kreis Neuwied richtig
Im Kreis Neuwied gibt es Unklarheiten bezüglich der Kapazitäten an Schulen. Landrat Achim Hallerbach sieht die Notwendigkeit, Missverständnisse aus Pressemitteilungen zu korrigieren.
Kreis Neuwied. Der Landrat des Kreises Neuwied, Achim Hallerbach, kritisiert die Darstellung in einem Presseartikel über die Integrierte Gesamtschule (IGS) Neuwied, in dem von fehlenden 170 Plätzen die Rede war. Diese Berichterstattung sei unvollständig und widerspiegle nicht die tatsächlichen Gegebenheiten, so die Kreisverwaltung.
"Laut des vollständigen Antwortschreibens des Ministeriums auf eine Kleine Anfrage der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen besteht ein Rechtsanspruch auf Aufnahme in den Unterricht in weiterführenden Schulen nur für die Schulformen von Realschulen Plus und die Gymnasien", erklärt Hallerbach. Daher endet das Aufnahmeverfahren an diesen Schularten später als an Integrierten Gesamtschulen.
Das Ministerium bestätigte, dass bei der IGS Neuwied viele Schüler abgelehnt werden mussten, was jedoch auch bei anderen Integrierten Gesamtschulen in Rheinland-Pfalz üblich sei. "So entsteht schnell ein verzerrtes Bild, das der Korrektur und Ergänzung bedarf", betont Hallerbach.
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Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig wies darauf hin, dass Kapazitäten aus pädagogischen Gründen begrenzt seien und bei Überanmeldungen ein Losverfahren angewendet werde. Es wird erwartet, dass ab dem Schuljahr 2027/2028 die Robert-Krups-Schule in Neuwied-Irlich ein weiteres integratives Angebot bereitstellt. Die Robert-Koch-Realschule Plus in Linz bietet bereits jetzt ein adäquates integratives Angebot. Auch die Erweiterung der Römerwallschule in Rheinbrohl ist geplant.
Hallerbach stellt klar, dass der Landkreis Neuwied mit seinen Maßnahmen in der Schulentwicklung im Soll ist. Red
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