Deutsche Bahn startet Pilotprojekt mit größeren Kontrollteams auf der Moselstrecke
Die Deutsche Bahn unternimmt neue Schritte, um die Sicherheit in Zügen zu erhöhen und Schwarzfahren zu reduzieren. Ein neues Pilotprojekt auf der Moselstrecke soll dabei helfen.
Koblenz. Die Deutsche Bahn hat angekündigt, ab dem heutigen Montag Ticketkontrollen in Rheinland-Pfalz durch größere Teams effizienter und sicherer zu gestalten. Auf der Moselstrecke zwischen Koblenz und Trier werden nun Prüfgruppen aus sechs bis acht Mitarbeitenden gemeinsam Fahrscheine kontrollieren, wie DB Regio mitteilte.
Mit dieser verstärkten Personalpräsenz sollen nicht nur die Beschäftigten besser vor verbalen und körperlichen Übergriffen geschützt werden, sondern auch kritische Situationen leichter entschärft werden. Laut DB Regio ergänzen diese Prüfgruppen bereits bestehende Pilotprojekte, bei denen Kontrollen in Doppelbesetzung oder zusammen mit Sicherheitskräften durchgeführt werden.
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Der zuständige Aufgabenträger SPNV-Nord betont, dass die Prüfgruppen auch dazu beitragen sollen, mehr Fahrgäste mit gültigen Fahrscheinen zu befördern. Langfristig ist geplant, das Modell auf weitere Strecken in Rheinland-Pfalz auszuweiten.
Ein tragischer Vorfall im Februar, bei dem ein Schaffner während einer Ticketkontrolle in einem Regionalexpress nahe Landstuhl getötet wurde, hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt und eine Debatte über die Sicherheit in Zügen ausgelöst. Der Täter, 26 Jahre alt, hatte keinen Fahrschein. (dpa/bearbeitet durch Red)
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