Pressemitteilung vom 31.07.2026 
Bilanz der grünen Pfeile für Radfahrer in Neuwied: Keine Unfälle nach einem Jahr
Seit über einem Jahr gibt es in Neuwied grüne Pfeile an Ampeln, die Radfahrern das Rechtsabbiegen erleichtern sollen. Trotz anfänglicher Bedenken zeigt eine Auswertung des Ordnungsamtes nun ein positives Ergebnis.
Neuwied. Als die Stadt Neuwied Ende April 2025 an sechs Ampeln sogenannte "Grüne Pfeile für Radfahrer" eingeführt hat, wurde die neue Regelung intensiv diskutiert. Vor allem in den sozialen Medien äußerten viele Bürger die Sorge, dass es dadurch zu gefährlichen Situationen und einer Zunahme von Unfällen kommen könne. Die Stadt hatte damals angekündigt, die Auswirkungen genau zu beobachten und die Regelung bei Bedarf wieder zurückzunehmen.
Über ein Jahr später fällt die Bilanz eindeutig aus: Das Ordnungsamt hat die Unfallzahlen an den betroffenen Kreuzungen überprüft. Das Ergebnis: Kein einziger Unfall steht im Zusammenhang mit den grünen Pfeilen für den Radverkehr. "Wir haben die kritischen Stimmen ernst genommen und von Anfang an versprochen, die Auswirkungen genau zu beobachten. Umso mehr freut es uns, dass sich die sorgfältige Auswahl der Standorte bestätigt hat", erklärt Beigeordneter Ralf Seemann.
Die grünen Pfeile wurden ausschließlich dort angebracht, wo die strengen Vorgaben der Straßenverkehrsordnung erfüllt sind und ein sicheres Rechtsabbiegen für Radfahrer möglich ist. Und auch mit dem grünen Pfeil gilt: Radfahrer müssen zunächst anhalten, sich vergewissern, dass kein bevorrechtigter Verkehr gefährdet wird, und dürfen erst dann abbiegen. Die erste Auswertung zeigt, dass die neue Regelung den Radverkehr erleichtert, ohne die Verkehrssicherheit zu beeinträchtigen. Trotzdem wird die Stadt die Entwicklung auch künftig im Blick behalten. Gleichzeitig appelliert Beigeordneter Ralf Seemann an alle Verkehrsteilnehmer, aufmerksam und rücksichtsvoll unterwegs zu sein. "Sicherheit entsteht nur durch gegenseitige Rücksichtnahme." (PM)
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