Pressemitteilung vom 30.07.2026 
Positionen im Dialog: Kunst trifft Gesellschaft in Neuwied
Ein öffentlicher Dialog findet am 7. August 2026 um 19 Uhr mit Ulrike Proft (Caritas Neuwied), Peter Jung (Bürgermeister Neuwied), Helmut Hecking (Wirtgen Stiftung), Gesine Grundmann (Künstlerin, Köln), Julia Reich (Kuratorin, Düsseldorf), moderiert von Elmar Hermann (Künstler. Leitung, NKVM) statt.
Neuwied. Positionen versteht sich als Pilotprojekt einer beweglichen, inklusiven Stadtkultur, in der Kunst und Sozialarbeit zusammenwirken. Obdachlosigkeit ist sichtbarer Bestandteil des urbanen Lebensraums – und zugleich ein blinder Fleck im gesellschaftlichen Bewusstsein. Der Neue Kunstverein Mittelrhein möchte gemeinsam mit wohnungslosen Menschen, Künstler und Bürger den öffentlichen Raum von Neuwied neu befragen. Aktuelle künstlerische Positionen setzen Impulse für interdisziplinäre Konzepte und schaffen einen kreativen Rahmen, der alle Beteiligten auf Augenhöhe einbezieht und in ihren Stärken und Bedürfnissen sichtbar macht.
In der Gesprächsrunde zum Auftakt werden bisherige Erfahrungen, Pläne und künstlerische Ideen für Neuwied vorgestellt, die in den kommenden Monaten im Johannesbund Leutesdorf sowie im Stadtraum Neuwied umgesetzt werden.
Zugleich wird die aktuelle Ausgabe von "arts of the working class" präsentiert, eine internationale Straßenzeitung zu den Themen Armut, Besitz und Kunst. Sie erscheint alle zwei Monate und enthält Beiträge von Künstler und Autor aus verschiedenen Bereichen und in unterschiedlichen Sprachen. In vielen Städten wird diese Straßenzeitung von Wohnungslosen verkauft, die am Umsatz direkt beteiligt sind.
Im Anschluss an das Gespräch bietet der Kunstverein eine Führung durch die aktuelle Ausstellung im Schöppche 2.0 an. In der neuen Tageseinrichtung für Wohnungslose sind Werke von internationalen sowie regionalen Künstler zu sehen. (PM/Red)
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