Pressemitteilung vom 23.07.2026 
Vorschulkinder lernen Mülltrennung in Neuwieder Kitas
Vorschulkinder in den städtischen Kitas Neuwied haben bei den Müllprojekttagen gelernt, Abfälle richtig zu trennen und Ressourcen zu schützen. Nach dem Abschluss erhalten die Einrichtungen neue Materialien und Mülltonnensets. Das Bildungsangebot soll 2027 fortgesetzt werden.
Kreis Neuwied. Die Müllprojekttage für Vorschulkinder in den städtischen Kindertagesstätten Neuwied sind erfolgreich abgeschlossen. Von Ende 2025 bis Mitte 2026 wurde das Angebot erstmals in allen städtischen Kitas durchgeführt. Zum Abschluss erhielten die Einrichtungen neue Bildungsmaterialien und Mülltonnensets für den weiteren Einsatz im Kita-Alltag.
Das Projekt entstand in Zusammenarbeit der Stadt Neuwied und der Abfallwirtschaft Landkreis Neuwied AöR. Die Stadt wurde dabei von Anke Dierdorf, Gesamtleitung der städtischen Kindertagesstätten, begleitet. Das Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Abfallwirtschaft entwickelte und führte die Projekttage durch.
Abfalltrennung spielerisch vermittelt
Ziel war es, Kinder frühzeitig und altersgerecht für Abfalltrennung, Ressourcenschutz und Umweltbewusstsein zu sensibilisieren. Mit interaktiven Bewegungs- und Sortierspielen lernten die Vorschulkinder verschiedene Abfallarten kennen. Anschließend konnten sie ihr Wissen unmittelbar anwenden.
Besonders großen Zuspruch fand eine Müllsammelaktion rund um die jeweiligen Kitas. Die Kinder beschäftigten sich dabei nicht nur mit dem Sortieren von Abfällen. Zum Konzept gehörten ebenso die Themen Recycling und Abfallvermeidung.
Die Projekttage wurden durch neue Materialien ergänzt, die speziell auf das Mülltrennungssystem im Landkreis Neuwied abgestimmt sind. Sie verbleiben dauerhaft in den Einrichtungen. Die pädagogischen Fachkräfte können sie künftig für die Arbeit mit den Kindern nutzen.
Neue Tonnen für jede städtische Kita
Bei einem gemeinsamen Pressetermin überreichten Laura Tries und Maria Lepp aus der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Abfallwirtschaft die neuen Bildungsmaterialien offiziell an die Leitungen der städtischen Kindertagesstätten. Jede Kita erhielt außerdem einen Satz Mülltrennungstonnen.
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Die Stadt Neuwied finanzierte die Tonnen in den Farben Blau, Braun, Schwarz und Grün. Sie tragen zusätzlich eigens entwickelte Sortieraufkleber. Damit stehen in den Einrichtungen Hilfsmittel bereit, um das während der Projekttage erworbene Wissen im Alltag weiter zu festigen.
Die Materialien sollen dafür sorgen, dass Umweltbildung nicht mit dem Ende der Projekttage abgeschlossen ist. Sie geben den Fachkräften die Möglichkeit, Abfalltrennung und Ressourcenschutz regelmäßig in den Ablauf der Einrichtungen einzubinden. Auch die farbigen Tonnen mit den Sortieraufklebern unterstützen die praktische Umsetzung. Die Kinder können dadurch beim täglichen Umgang mit Abfällen auf das zurückgreifen, was sie während der Aktionen gelernt haben.
Die Verantwortlichen verweisen darauf, dass Kinder wichtige Multiplikatoren für nachhaltiges Handeln sind. Inhalte, die sie spielerisch kennenlernen und selbstverständlich in ihren Alltag aufnehmen, können sie auch in ihre Familien tragen. Der frühe Zugang zu den Themen Abfallvermeidung und korrekte Mülltrennung ist deshalb ein zentraler Bestandteil des Projekts.
Fortsetzung im Jahr 2027 geplant
Das Interesse der Kitas und die positiven Rückmeldungen aus den Einrichtungen zeigen nach Angaben der Beteiligten, dass das Angebot angenommen wurde. Wegen der hohen Nachfrage und der erfolgreichen Zusammenarbeit sollen die Müllprojekttage 2027 erneut stattfinden.
Dann richtet sich das Angebot wieder an alle Vorschulkinder aus den städtischen Kindertagesstätten. Die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Abfallwirtschaft soll damit fortgesetzt werden. Das Projekt verbindet die Vermittlung von Wissen mit konkreten Materialien, die langfristig in den Einrichtungen zur Verfügung stehen. (PM/bearbeitet durch Red)
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