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Pressemitteilung vom 22.07.2026    

Carmen-Sylva-Realschule erhält klimafreundliches Dach

Die Carmen-Sylva-Realschule plus in Neuwied-Niederbieber wird umfassend saniert. Dank des Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation (KIPKI) kann das Flachdach erneuert werden. Doch die Maßnahmen gehen weit über eine einfache Reparatur hinaus.

Gemeinsam mit Schulleiterin Christine Schleif machten sich Landrat Achim Hallerbach, der 1. Kreisbeigeordnete Phillip Rasbach sowie Christina Junk und Marco Müller vom Immobilienmanagement ein Bild von den Arbeiten an der Carmen Sylva Realschule plus in Neuwied-Niederbieber. Foto: Thomas Herschbach

Neuwied. Die Carmen-Sylva-Realschule plus in Niederbieber profitiert von einer umfangreichen Dachsanierung, die durch das Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI) ermöglicht wird. "Über KIPKI werden allen kommunalen Gebietskörperschaften in Rheinland-Pfalz Fördermittel für Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels zur Verfügung gestellt. Davon entfallen auf den Landkreis Neuwied 2.694.128,93 Euro", erklärt Landrat Achim Hallerbach.

Im Fokus stehen insbesondere Maßnahmen, die den sparsamen Energieeinsatz in öffentlichen Gebäuden fördern sowie Anpassungen an die Klimawandelfolgen, wie etwa Entsiegelungs- und Begrünungsmaßnahmen. In Zusammenarbeit mit der Stabstelle Energie Klima Umwelt wurden Projekte ausgewählt, die einen hohen CO2-Einsparungseffekt versprechen und gleichzeitig rechtliche Vorgaben erfüllen. "Maßgeblich für die Entscheidung der Maßnahmen war darüber hinaus, dass sie im eng gesetzten Bewilligungszeitraum umsetzbar sind", ergänzt der 1. Kreisbeigeordnete Philipp Rasbach.

Das Schulgebäude, errichtet Mitte der sechziger Jahre, hat seitdem keine vollständige Dachsanierung erfahren. Aufgrund von Undichtigkeiten kam es zu Wasserschäden, die nur notdürftig behoben werden konnten. "Es ist dringend erforderlich, diese Schäden großflächig zu beheben. Die Konstruktion des Daches ist ebenfalls veraltet, sodass ein neuer Aufbau geplant werden muss. Weiterhin ist aus energetischer Sicht eine Dämmung aufzubringen, die den heutigen Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes nachkommt. Die Sanierung des Flachdaches ist daher aus vielerlei Gründen unumgänglich", erläutert Rasbach.




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Der erste Bauabschnitt sieht die Sanierung eines Drittels der Dachfläche vor, unterstützt durch KIPKI-Fördermittel. Die Kosten werden auf etwa 1,4 Millionen Euro brutto geschätzt, inklusive einer Photovoltaikanlage. "Die Grundlagenermittlung im Rahmen der Machbarkeitsstudie hat gezeigt, dass die Errichtung auf dem dann sanierten Dach der Schule aus statischen Gründen nicht möglich ist. In einem weiteren Schritt sieht die KIPKI-Projektliste daher die Installation der Photovoltaikanlage auf dem Dach der Mensa vor", so Hallerbach. PM/Red


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